Der nächste Messi, oder so

Irgendwann im Januar 2012 wird ein gewisser Lionel Messi zum dritten Mal zum Weltfußballer des Jahres gewählt. Höchstwahrscheinlich. Die Kinder sind sich dessen jedenfalls sicher, denn er ist ihr Held. Wobei der Zehnjährige in diesem Zusammenhang ab und zu auch mal den Namen Cristiano Ronaldo erwähnt, aber na ja. Der Typ, die Frisur, überhaupt. Egal.

Wie solche Auszeichnungen ohnehin eher egal sind.

Aber, so die Kinder in ihrer kindlichen Weisheit, auch dieser Messi wird irgendwann einmal alt werden („So alt wie du, Papa.“), dann wird er sich nicht mehr in Lichtgeschwindigkeit durch Abwehrreihen dribbeln und Traumtore zaubern, ein anderer wird kommen, der besser ist als der Beste, also der neue Beste, der nächste Messi. Wenn man so will.

Und als quasi professioneller Sammler nutzlosen Wissens fühlte ich mich herausgefordert und befragte das große Google-Orakel nach diesem nächsten Messi und es schlug in seiner grenzenlosen Weisheit unter anderem folgende Messi-Nachfolger vor:

  • Diego Buonanotte
  • Érik Lamela
  • Gai Assulin
  • Gerard Deulofeu
  • Gonzalo Higuain
  • Javier Hernandez
  • Jean Marie Dongou
  • Juan Manuel Iturbe
  • JuanJose Vea Murguia
  • Mario Ballotelli
  • Mario Götze
  • Mateo Kovacic
  • Matias de Federico
  • Muhammed Demirci
  • Neymar
  • Ryo Miyaichi

(Alle Angaben natürlich ohne Gewähr. Siebenjährige, von Real Madrid verpflichtete, next Messis habe ich außen vor gelassen, das war mir am Ende doch zu albern.)

Nehmen Sie diese Liste und vergessen Sie sie. Vorerst. Denn irgendwann wird einer kommen, von denen Journalisten behaupten werden, er sei der nächste Messi, und wenn er auf dieser Liste stand, stand er auf dieser Liste. Oder so.