Weltklassequalen

„Es ist noch nicht vorbei“, sagte Robben nach dem Spiel den Tränen nah, „denn ich habe oft Schmerzen. Manchmal ist es ein bisschen besser, dann wieder schlimmer. Es war eine schwere Zeit. Aber es geht hoffentlich ab jetzt nur noch aufwärts“, gab der aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit schon als „Glasmann“ verspottete Niederländer. (rp-online)

Warum weint der Robben fast, fragte das Kind und der normalsterbliche Fußballkonsument wird sich nur bedingt ausmalen können, was es heißt, sich Tag für Tag zu fragen, wann der Schmerz wieder aufhört und der Ruhm wieder beginnt. Stell dir vor, sagte ich, du weißt, dass du zu den Weltbesten deiner Sportart gehörst und du kannst einfach nicht mitmachen, monatelang bist du zum Zuschauen verdammt, quälst dich ganz für dich allein im Fitnessstudio, während die anderen dort draußen dein Spiel spielen, das muss hart sein. Und auch wenn sie jetzt wieder mit ihrem „Alleinikow“ kommen (und dem Geld, das er sicher trotzdem bekam), ein bisschen verstehen kann ich den Herrn Robben schon.