Gesammelter Scheiß 1

Mein erstes Blog hieß so. Gesammelter Scheiß. Jahre her, leise verschwunden, Teile liegen sicher noch in den Tiefen des Netzes oder schlummern in irgendeiner Sicherheitskopie. Ein guter Anfang, gescheitert an Eitelkeiten und Unverträglichkeiten. Keine Freundschaft ist eben keine Freundschaft. Schwamm drüber.

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Den Wulff-Eintrag am Ende eher peinlich gefunden. Grundtenor ist okay, aber viel zu weich, keine Rebellion, zu leise. Ich kann nicht laut, außer am Spielfeldrand. Zusammengefasst hätte es auch lauten können:

Kann den Typen, der sich durch Herumlavieren und Wahrheit verbiegen unmöglich macht, nicht leiden. In Privatangelegenheiten bei Redaktionen nachfragen, ob es noch geht? Natürlich! In der Öffentlichkeit herumdrucksen und nicht zum eingebrockten Süppchen stehen? Fail! Allerdings ist meine Politikerverdrossenheit so groß, dass sich sofort die Frage stellt: Und wer kommt danach? Von und zu Guttenberg? So leicht schafft sich Demokratie ab.

Andererseits darf man der Blöd! natürlich nicht den Triumph gönnen.

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Nicht geschossenes Foto: Ein „Atomkraft? Nein danke!“ – Aufkleber an einem Porsche-SUV.

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Die Wahl des Weltfußballers 2011 kam unterschiedlich an. Der Siebenjährige feierte zwei Sekunden lang, dann schlief er ein, der Zehnjährige hätte lieber diesen Portugiesen gewinnen gesehen, sie fragte nach der Frisur des Gewinners und ich hätte es lieber Xavi gegönnt. Kind3 schlief. Letztendlich also nur eine Randnotiz.

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Seit dem Moment, in dem ich die Biographie von Steve Jobs in der Hand hielt, wünsche ich mir dringlichst ein iPad. Das ist nicht Marketing, das ist Hexerei.

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Henry, natürlich Henry! (Obwohl ich ihm das hier noch nicht verziehen habe.)

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Natürlich weiß ich, was es heißt, Fan zu sein. Morgens schon, noch bevor überhaupt der Kaffee fertig ist, fragt man sich, wie es heute wohl laufen wird, ob alle fit sind, ob sie heute wieder zeigen können, was sie drauf haben, ob die Gegner nicht zu stark sein werden, der Schiedsrichter gerecht etc. Ein leichtes Kribbeln in der Magengegend, erhöhter Pulsschlag und wenn es los geht, schwitzige Hände, Emotionen, Jubel oder auch Wegschauen, wenn wieder einmal der Innenpfosten getroffen wird und der Ball aus dem Tor springt oder die Abwehr diesen einen kleinen Tick zu langsam ist und ein gegnerischer Stürmer den Torwart überwindet, zack, zack, drin ist er. Ja, natürlich bin ich ein Fan der Jungs. Ohne Frage: Natürlich!