Endlich modern

Kind3, so meine Vermutung nach entsprechender Selbsterfahrung (auf der Couch herum liegen und statt eines tonnenschweren Notebooks ein elegantes Tabletdingens auf dem Schoß), wird Geräte, die wir als Personal Computer bezeichnen, in ihrer jetzigen Form nur noch als Randbemerkung kennen lernen.

The problem PC makers face (but most don’t seem to realize) is that using a computer is not a natural thing. It’s weird to type on a keyboard and look down or forward at a screen. It’s weird to use a mouse. Or a touchpad. Much more natural is holding something in your hands and touching it to manipulate what’s on the screen. A tablet. The iPad. [MG Siegler]

Ich hoffe das natürlich auch mit Blick auf die Schultasche des Fünftklässlers, die an guten Tagen ein wunderbar handliches Lebendgewicht eines Elefanten auf die Waage bringt und dementsprechend leicht für einen Einsfünzigmenschen zu transportieren ist. Wie einfach wäre das Leben, wenn das Kind nur noch ein Tablet-Täschchen mit sich herum trüge?

Gleiches gilt sicher auch für den Werbeträger „Fernseher“, dessen Konzept des vorgeschriebenen Zeitplans mit viel zu lauten Unterbrechungen des Hauptprogramms nicht einmal mehr mir einleuchtet.

I then do what I should have simply done in the first place. I hook up the iPad to the free hotel wifi and hand it to her. She fires up the Netflix app, chooses a show, and she is happy. [Minimal Mac]

(Man konnte früher ohne iPad leben?)