Gesammelter Scheiß, Folge 12

„Beim rechten Fußball wird viel von Opfern und Arbeit geredet. Er wirft den Blick nur auf das Resultat, er degradiert die Spieler zu Söldnern des Punktegewinns. Der linke Fußball feiert die Intelligenz, er fördert Phantasie, er möchte ein Fest feiern.“

César Luis Menotti, via

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Der am Spielfeldrand stehende und laut herum brüllende Jugendtrainer und seine Spieler, die mit jedem weiteren lauten Wort, das er heraus brüllt, mit der ständigen Kritik und jeglicher Abwesenheit von Lob, ihren Mut verlieren, sie selbst zu sein und versuchen, die Dinge recht zu machen. Der Jugendtrainer, der sich weigert, seine Spieler zu akzeptieren, wie sie sind, Stärken, Schwächen zu erkennen, auf sie einzugehen und der Jugendtrainer, der sich weigert, sich selbst weiter zu entwickeln.

Aber, vielleicht ist man auch nur Eltern.

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Kurzkritik zum Spiel Borussia Mönchengladbach gg. Dynamo Kiew (1:3): Abgezockt gewinnt gegen unerfahren.

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Welcher 20-, 21-Jährige hat den Schlüssel zu einer Situation, in der sich sein gesamtes Leben verändert? Plötzlich verdient man viel Geld und viele Menschen klopfen einem auf die Schulter. Man ist ständig mit der Mannschaft zusammen und hört, wie die anderen Spieler leben. Es scheint, als sei das völlig normal. Es ist nicht einfach zu erkennen, dass es nur die sportliche Leistung ist, die einen dorthin gebracht hat, und man dieses Niveau ständig aufs Neue erreichen muss.

Kevin-Prince-Boateng neuerdings auch philosophisch in einem Interview bei den 11 Freunden, das einen nicht unsympathischen Eindruck vom angeblichen bad boy hinterlässt.  Zumindest in Italien mag man ihn.

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Ach, bitte, ARD! Das ist doch nun wirklich Scheiß. [zuerst beim Trainer Baade gesehen]