Links vom 13. August 2012

  • Explosion in Frankfurt – Hertha-Blog

    Aber so ein Spiel wie heute, wenn das noch das eine oder andere Mal vorkommt, dann wird das richtig Konsequenzen geben. Jetzt schon, nach dem zweiten Spieltag, weil ich glaube, dass zu viele bei Hertha meinen, dass sie groß sind, dass sie Namen haben oder Status oder Stellenwert, aber ich habe gesagt, dass werfe ich ab heute in die Mülltonne. Da kann ich nicht mit, wenn wir höhere Qualität haben und bessere Qualität oder fußballerisch spielen, dann müssen wir das auch zeigen. Wir haben es heute nicht geschafft, fußballerisch oder spielerisch ein Tor zu erzielen. Das ist schon ein Armutszeugnis.

    jos luhukay versucht es auf die harte tour und man hofft, dass der schuss nicht nach hinten los geht. immerhin hat man ja noch 32 spieltage zeit, sich dorthin zu arbeiten, wo man vermeintlich hingehört. wobei der fokus auf arbeiten liegen sollte.

  • Erstklässler in Berlin: Im Zeugnis stehen lauter nette Sachen – doch zwischen den Zeilen verstecken sich Warnungen. – Schule – Berlin – Tagesspiegel

    Hans Merkens, Professor für Erziehungswissenschaft an der FU, findet, dass „im Prinzip“ gegen eine Vorverlegung des Einschulungsalters nichts spreche. Nur müssten die Bedingungen an den Schulen, das Raumangebot und die Qualifikation der Lehrer auf kleinere Kinder zugeschnitten werden.

    der kern des problems in einem eher versteckten satz, in einem grundsätzlich berechtigt kritischen, aber sich auch überzogenen beitrag. besonders an letzterem mangelt es, jedenfalls nach eigenen erfahrungen. und wenn schon die eigenen lehrer an der reform zweifeln, wie sollen dann die eltern von der notwendigkeit überzeugt werden?

  • Zum Blonden Engel » 5 Dinge, die der Fußball von Olympia lernen kann

    Fußball ist ein viel zu verwöhntes Kind. Zu viel Aufmerksamkeit, verzogen und undankbar. Wir, die Fans, sollten uns mal wieder unserer Elternrolle annehmen und ihn aus den Fängen des schlecht beeinflussenden, unterwürfigen, anstachelnden Nachbarsjungen Fernsehen befreien.

  • Game of Thrones – Vigilien

    Der kleine Renaissancefürst in uns, der nie herausdarf, darf sich hineinprojizieren in die GoT-Welt: Im Büro funktioniert er nicht (selbstverständlich nur, weil wir zu nette Menschen sind in Wirklichkeit), wir wissen aber, daß wir ihn in uns hätten. Auch formal begeht GoT eine geschickte Täuschung: In der episch gemeinten, sich über mehrere Staffeln ziehenden Handlung passiert eigentlich nicht viel. Sie ist die modische Verbrämung dafür, daß Game of Thrones, wie seinerzeit Derrick, immer wieder die gleiche, jeden Abend abgeschlossene Geschichte erzählt und denselben Charakter durchexerziert. Die gute alte Serie ist zurück: Wir kennen das alles schon von letzter Woche.

    bisher gerade mal den einstieg in die als epos gekennzeichnete lesereihe gefunden und trotzdem schon das gefühl, dass hier immer wiederkehrendes in unendlichkeit verpackt werden soll. wie es weitergeht, erfahren sie im folgenden band. wenn man sich schon nach dem ersten band fragt, ob man das will und warum soll das weitergehen? weil der winter naht?