Auswärtsspiel | 26.10.2012

Gesammelte Links der Woche, eine Auswahl Lesestoffs, der in einer Woche anfällt, auch zu finden unter quote.fm und pinboard.

We, i.e. the non Dynamo-supporting public, are not yet ready to hear these Dynamo in-jokes, because the club, with its Mielke banners and hooligans ready to hijack any big occasion, have not shown us that the club has moved on (and the yells of ‘Schieber, Schieber’ against today’s referee, to me, appeared glaringly free of irony). The bubble of in-jokes and martyrdom that BFC Dynamo exists in cannot last forever. Bursting it from within is the only way it can ever be anything other than what it was.

Der BFC, auch so ein Thema. Wenn man in der Nähe wohnt. Ich wäre ja grundsätzlich bereit, die ab und zu sogar auch mal nicht unentspannte Atmosphäre am Weißenseer Weg, Ecke Konrad-Wolf-Straße, zu unterstützen – man muss ja nicht gleich mit der Horde zusammen an der Straßenbahnhaltestelle sitzen und Sternburger trinken – wenn nicht immer dieses ganze Historische des Vereins relativ unreflektiert verherrlicht würde und zudem dort Typen herum rennen, die aussehen, als würden sie mich und meine Kinder gleich auffressen wollen. Subjektiv, jetzt. Ansonsten ist Oberliga natürlich auch Fußball.

»“Over the course of the three-hour dinner,“ the poor sap eventually discovered, „my friends posted seven photos on Path, sent six Twitter messages (five with photos), six photos on Instagram and two people checked in on Foursquare. When I added up the collective follower counts of the people in the room, my little dinner party was potentially viewed by more people than watch The Late Show on CBS: over three million.“«

 

Hotline Miami ist kein schönes Spiel. Es ist gleichsam abstoßend und faszinierend — und das ist vielleicht die größte Leistung, die Cactus und Wedin hier erbracht haben. In der Form eines kommerziellen Mordsimulators sind sie sich ihrer kompromisslosen Punk-Entwickler-Wurzeln treugeblieben.

Hotline Miami, ist differenziert zu betrachten.

Und nun stellen Sie sich kurz vor: Sie sind der Hitler-Scherz-Beauftragte des Internets und bekommen jeden Tag, jede Woche jeden auffindbaren Hitlergag mehrfach zugeschickt und sollen sich dazu ehrenamtlich äußern. Dagegen erscheint mir selbst der spontan erfundene Beruf des staatlichen Klopapierkontrolleurs (Fachgebiet: benutztes Papier) attraktiv.

Und sonst noch lesbar:

what if? – Beantwortet hypothetische Fragen aus der Physik, wie zum Beispiel „Was würde passieren, wenn man versuchen würde, einen Baseball zu schlagen, der mit 90%iger Lichtgeschwindigkeit geworfen wurde?