Deutschland-Schweden 4:4

Oder: Wie man sich die Butter vom Brot nehmen lässt.

Löw verpasste es, durch Wechsel das Momentum wieder herumzureißen.

Besser als ich es jemals könnte, die Spielanalyse auf Spielverlagerung.de. Ich bin nur der Typ, der vor dem Fernseher sitzt und mürrisch wird. Einer von zehn Millionen, die das Gleiche sahen, sehen mussten. Gesten, Mimik, ratlose Gesichter während und nach dem Spiel und ich denke: Das ist doch naiv. Selbst als Zuschauer hat man doch schon nach dem 4:2 gemerkt, das hier etwas gewaltig stinkt. Und dann? Nichts. Keine Reaktion auf dem Feld, auf der Bank, kein Aufbäumen, kein Zauber, nichts. Und so vergisst man schnell die wunderbaren ersten sechzig Minuten und es bleibt der bittere Geschmack des Unentschiedens, das eine Niederlage war. Eine deutliche.

(Wäre es doch nur hin und her gegangen, wie hier, dann hätte man damit leben können, aber so?)