Lesestoff vom 17. April 2013

Die ideologische Verknüpfung zwischen Dynamo-Wort und Dynamo-Sport beschrieb der sowjetische Dichter Maxim Gorki pathetisch so: „Ich möchte den Dynamo-Sportlern in Erinnerung rufen, dass das griechische Wort ‚Dina‘ Kraft bedeutet, ‚Dynamik‘ Bewegung und ‚Dynamit‘ Sprengstoff. ‚Dynamo‘ – das ist die Kraft in der Bewegung, welche dazu berufen ist, das Alte, Verfaulte, all das, was das Wachstum des Neuen, Vernünftigen, Reinen und Hellen, das Wachstum der proletarischen sozialistischen Kultur erschwert, zu sprengen und in Schutt und Asche zu verwandeln.“

Fußball: Das sportliche Überbleibsel des Kommunismus | Sport | ZEIT ONLINE

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Black Annex is the best QBASIC game you’ve ever seen | PCWorld

The game is a 12000 line .bas (BASIC) file. Yeesh!

Nächtelang spielten wir Nibbles und Gorillas und hatten doch gar keine Lust auf Sokoban oder Blockout auf dem bernsteinfarbenen Monochromschirm, 286er, 640 KByte RAM, 20 MByte Festplatte und jetzt, da wir XBoxifiziert sind, von Doom über Counterstrike zu Call of Duty versumpften und auch überhaupt nicht mehr nachdenken wollen, kommt ihr mit so etwas? Schämt euch.

Aber: Geile Mucke.

/daring fireball

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Während sich andere meinen Kopf zerbrechen und mir etwas anbieten, dass ich schon immer, immer, immer suchte – quote.fm-RSS mit den empfehlungen aller gefolgten – wirres.net – sagen die Entwickler von quote.fm leider bye bye, auf dass niemand so richtig weiß, wie weiter öffentlich und elegant zitiert werden kann. Schade. Auf diesen Spendenknopf hätte ich gedrückt.

QUOTE.fm Blog » Past. Present. Future.

That means: Philipp, Marcel, Flo and I are saying our good-byes and sometime in the (quite near) future elbdudler will take over and hopefully build this thing here into something that you guys will appreciate.

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Simply having a cutscene that informs a player of a character’s inexperience is no longer good enough. Game mechanics need to be built to reflect the messages that their narratives operate on. By doing this, it will give gaming greater respect as a medium of storytelling, as well as stopping players from having to suspend their disbelief while playing.

Press2Reset – Editorial: Changing reels

Spielen heißt für mich lernen. Statt unbeteiligt auf den Bildschirm zu gaffen, will ich wissen, wie ich am schnellsten den Most aus dem Keller hole, welche Wege ich zu gehen und welche Hindernisse ich zu überwinden habe, um am Ende des Tages ein wenig glücklich zu sein, glücklicher, als nach der bombastischen aber inhaltlich eher so mediummäßig tollen Verfilmung des „Hobbit“. Oder frustrierter. Ein gutes Spiel schenkt mir die Lernkurve, die mir steht, es unterhält mich besser, als jeder Film, weil ich an Knöpfen drehen kann, die mir jemand netterweise vor die Nase bastelte und dabei an mich dachte.

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Passend dazu:

AK-47, Desert Eagle, Uzi, H&K MP5 – dass ich als Pazifist ein gutes Dutzend moderne und historische Schusswaffen beim Namen nennen und sie sogar optisch identifizieren kann, sollte uns vielleicht zu denken geben. Fakt ist, dass die Bleispritzen aller Marken auch abgesehen von ihrer realen Verwerflichkeit inzwischen kaum Originalitätspreise gewinnen. Wie wärs mit ganz anderen Werkzeugen? Das muss nicht mal so pazifistisch sein: Dass die schlichte Einführung von Pfeil und Bogen in verschiedenen Titeln für solche Begeisterungsstürme gesorgt hat, zeigt, wie fade reguläre Schusswaffen geworden sind.

Unload your weapons! – Wege aus der Shooter-Krise – Videogametourism

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auntie pixelante › queer character classes

Nennt mich Glitch.