Lesestoff vom 26. April 2013

Unkommentiert und dahingestellt; frische Links:

Streaming, oft als digitale Zukunft der Unterhaltungsindustrie angesehen, ist mit dieser Geschwindigkeit selbstredend auch möglich. Wenn der Nutzer bereit ist, den gestreamten Film in ungefähr einem Zwölftel der Originalgeschwindigkeit anzuschauen. Außer es handelt sich um Blu-ray-Qualität, dann würde ein Kinofilm in Höchstqualität effektiv in nur 280 Stunden (rund 13 Tage) heruntergestreamt werden können.

If you ask 100 people which product they would want most — fiber w/ free wifi, a self-driving car or Google Glasses — you’re going to have the vast, VAST majority take the Fiber with free wifi. When it comes down to buying a product — not just saying you will buy a product — 98 percent will go fiber.

Wenn wie heute jedoch die politische Publizistik nach Haltung schreit wie auf dem Exerzierplatz, hat der Ironiker schlechte Karten. Und wo der Ausrufezeichenjournalismus unentwegt Appelle rausbläst („Bewegen Sie sich, Frau Merkel!“ oder auch: „Schluss mit dem Hipsterspuk!“), liegt es nicht fern, die ironische Lebensform des Hipsters als Feindbild anzusehen; seine codierte kulturelle Performance und sein konsumorientiertes Strebertum zu beklagen, aus dem man gern ein politisches machte. Oder zumindest irgendetwas anderes. Eigentlich egal was. Das Reden über das Hipster-Klischee ist selbst zum Klischee geworden.

Warum ist das Schießen immer noch die konkurrenz- und alternativlose Mechanik, der sich selbst tiefgründige Historiendramen unterordnen müssen?