#link: bezahlschranken überall – wirres.net

ich will das alles nicht. ich will keine abos abschliessen, ich will keine rechte erwerben, ich will nach dem bezahlen kein papier geliefert bekommen. ich will einfach für etwas das ich schätze, das mir empfohlen worden ist oder über dass ich im netz gestolpert bin bezahlen können. das muss auch nicht die einzige methode sein, aber mir erscheint sie im moment logisch und verständlich. warum ist die taz die einzige zeitung die das anbietet? haben die verlage wirklich angst vor der abonnement-kanibalisierung durch microzahlungen für einzelartikel? sind es die technischen schwierigkeiten? ist es furcht vor dem misserfolg? glaubt niemand, ausser jeff bezos, dass man millionen durch die verehrung von lousy pennies scheffeln könne?

bezahlschranken überall – wirres.net

Ein wesentlicher Grund für die anhaltende Printabstinenz in der Familie ist vor allem der nicht unerhebliche Papierberg, der mangels Qualität ungelesen in der Papiertonne oder meinetwegen auch nach Regengüssen in Schuhen landet und den man ja doch mit jedem gedruckten Exemplar mitfinanziert. Außerdem informieren mich Blogs ohnehin besser, schneller, unterhaltsamer etc.