War was? – X

Ich knete mit #Kind3.

Mit den Jungs ging kneten so: Schnell die Packung aufreißen, Knete heraus holen, Knetestangen hektisch in kleine Stücke reißen, zerrissene Knetestückchen zu einem bunten Klumpen zusammen backen, großen Klumpen Papa in die Hand drücken, andere Beschäftigung suchen.

Mit der Tochter geht Kneten so: Packung aufreißen, Knete heraus holen, die einzelnen Knetestangen auf der Unterlage anordnen, nach Farbe sortiert, mit dem Messer von jeder Stange Stücke abschneiden, unterschiedlich große Kugeln formen, aus den Kugeln Figuren bauen, die Figuren auf der Unterlage anordnen, weitere Kugeln formen, es entstehen Sonnen, Äpfel, Birnen, Schneemänner, Würste (hihihi) und so weiter, nach einer Stunde wird die Knete sorgfältig in das dafür vorgesehen Behältnis verstaut, der Arbeitsplatz grob gesäubert und die Hände gewaschen.

Keines unserer Kinder wurde jemals dressiert.

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Ach, ick weeß och nich.

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Apple TouchID geknackt, blah, blah. Man soll ja für alles und ständig neue, unknackbare und überhaupt nicht zu erratende Passwörter benutzen, möglichst für jeden Dienst ein anderes. Wenn ich morgens aufstehe, muss ich mein Telefon mit einer Zahlenkombination entsperren. Starte ich das Notebook, muss ich zwei verschiedene Passwörter eingeben, gehe ich zum Bäcker und stelle fest, dass ich kein Bargeld mehr habe, gehe ich zum Geldautomaten und gebe eine vierstellige PIN ein. Und so weiter. Mein ganzes Leben besteht aus Passwörtern und Zahlencodes und da ich mir keinen davon merken kann, schreibe ich sie mir auf oder noch schlimmer: Variiere nicht. Mailaccount? Ebay? Newsreaderapp? Zugang zu Forum sowieso? Blog? Die Passwörter gleichen sich oder sind im schlimmsten Fall gleich. Warum? Weil Sicherheit unbequem ist und vielleicht auch sein muss, aber welcher Mensch merkt sich 50 verschiedene Passwörter mit mindestens acht Zeichen, Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen inklusive? Vielleicht ist die Idee von Apple doch gar nicht so schlecht? Und was ist schon sicher?

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Einkaufszentren erlebe ich am liebsten von außen und wenn es sein muss, von innen, auf einem Sessel sitzend, Eis schleckend und fotografierend.


ekz – auf der suche nach den glück. by @bufflon