Das Foto, das ich nicht schoss

Ein Sportplatz dieser Stadt im Herbst, es ist kurz vor 20 Uhr, dunkel, nebelig, es nieselt leichten Nieselregen, der in jede Ritze kriecht und keinen Millimeter trocken lässt, dazu abgekühlte vier Grad,  bläulich weiß glänzendes Flutlicht, Nebel, Laub auf Rasen und Kunstrasen, hinter dem Platz liegt der Wald, der eigentlich kein Wald ist, sondern ein Park, in dem man gerne laufend seine Runden dreht.

Im Frühling wieder.

Menschen schleichen über ausgetretene Pfade, von den angeschlossenen Plätzen zu den Umkleidekabinen, in das Vereinsheim, in dem man sich mit dem Jugendleiter verbrüdert, einen Glühwein trinkt oder ein Bier und nicht mehr nach draußen möchte, in die nasse, dunkle und schwere Kälte.