Kinderkrankenhaus Weißensee

kinderkrankenhaus weißensee

Eine inzwischen fast in Vergessenheit geratene Einrichtung war das 1911 eröffnete und 1997 geschlossene erste kommunale Säuglings- und Kinderkrankenhaus Preußens, das sich in der verlängerten Kniprodeallee (heute Hansastraße) befand. Es besaß damals einen eigenen Kuhstall. (Wikipedia)

All diese tollen Projekte [wissenschaftliches Zentrum für Krebsforschung, Therapiezentrum, ambulanter Klinikbetrieb und ein Tagungszentrum] wollten die neuen Eigentümer, die Firma MWZ Bio Resonanz GmbH, auf dem Gelände des früheren Säuglings- und Kinderkrankenhauses Weißensee realisieren. 2005 kauften die russischen Investoren als Höchstbietende das 28 000 Quadratmeter große Gelände an der Hansastraße.

Doch statt die Häuser zu sanieren und ein Krebsforschungszentrum zu errichten, ließen die Eigentümer das Gelände in den folgenden Jahren komplett verfallen. (Berliner Zeitung)

Seit Jahren dürfen wir tatenlos diesen wunderbaren Verfall betrachten und schöne Fotos machen, fürs Verfallsalbum. Sieht ja auch schaurig schön aus und passt natürlich 1 A ins Stadtbild (verfällt, aber sexy), vor allem in den wilden Osten, in die Hansastraße, diese graue Magistrale (super super sightseeing, mit dem Radl vom Goldenen M an der Indira-Gandhi-Straße über den Auferstehungsfriedhof bis zum Hansa-Center mit dem einzigartigen Kangaroo´s Land [sic!]), angenehm weit weg von der bärtigen Hipstermitte, allerdings nah genug am grauen, elfgeschossigen Neu-Hohenschönhausen, das man ja auch mal gesehen haben muss. Und natürlich typisch, dass sich ein Investor fand, der zwar irgendwie ein bisschen Geld und auch tolle Ideen versprühte, aber dann BERmäßig bauchlandete oder eher gar nicht, was man ja vom Großprojekt BER auch schon fast befürchten muss. Immerhin könnte man aber tolle Fotos vom Verfall schießen, super super sexy.