Eine Welle machen

Der Ausspruch „Mach doch mal hier nich sone Welle, ey!“ lag mir auf der Zunge, ist aber natürlich nicht wissenschaftlich genug und fehl am Platz.

Erst kürzlich in WRINT erwähnt, heute möglicherweise Realität: Die Gravitationswelle. Zumindest Spuren davon:

In winzigen Unregelmäßigkeiten in dieser Strahlung wollen die Bicep2-Forscher Signale sogenannter Gravitationswellen entdeckt haben. Das sind Energiewellen, die aus der schnellen Bewegung von Masse entstehen. Laut der Einstein’schen Allgemeinen Relativitätstheorie verbiegt jede Masse Raum und Zeit, weshalb bewegte Masse die Raumzeit in Vibrationen versetzt, so wie ein geworfener Stein Kräusel auf einem See erzeugt.(sz)

Könnte also Spuren von Gravitationswellen enthalten. Ob das so ist, wer weiß das schon. Und wer versteht das überhaupt?

Bei den Gravitationswellen handelt es sich um Fluktuationen im metrischen Tensor. Aufgrund der zwei Indizes handelt es sich beim Graviton um ein Spin-2-Feld. Die Gravitationsstrahlung ist in niedrigster Ordnung eine Quadrupolstrahlung.(wikipedia)

Genau, so hatte ich mir das vorgestellt. Oder: Der Urknall als Bassbox und der bummernde Bass als Gravitationswelle, die alles um sich herum in rhythmische Bewegungen versetzt. Bum bum bum. Nur viel schneller als der Schall, so schnell wie das Licht.

Kann ich das so den Kindern erklären? Werden sie sich dann so freuen wie Standford Professor Andrej Linde?

via kottke.org

Ich weiß es nicht. Vielleicht frag ich mal Joachim Bublath?