War was? – XV

Während der Installation eines Steuerbetrugsprogramms aus Versehen Dungeon Keeper gespielt und nicht damit zurecht gekommen. Spielerisch okay, rein graphisch aber äußerst problematisch – man ist nach mehr als 15 Jahren besseres gewohnt – was natürlich und naheliegend am biblischen Alter des Spiels liegt, dessen grafisch äußerst bombastischer hüstl HD-Remake von EA, nun ja, nicht empfehlenswert scheint. Gab es früher eigentlich keine Tutorials?

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Der Trainer ist schuld! Der Schiedsrichter ist schuld! Beide sind schuld!

Eine Beobachtung aus dem Fachgebiet „Sport“, Unterfach „Fußball“, jedes verdammte Wochenende.

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Weitere laienhafte Beobachtungen: Hallenturnier, E-Jugend, zehn Minuten pro Spiel, dabei Pressing direkt vor dem gegnerischem Tor, bei gegnerischem Abstoß, Verkleinerung des Spielfelds von rd. 50 auf 15 Meter vor dem Strafraum, „jeder hat einen“, jede Bewegung wird mitgelaufen, Gegenspieler und Torwart verunsichert, Ballverlust, Schuss aufs Tor. Weiterhin: Das kontrollierte Rückspiel, der Torwart als aktiver Mitspieler, Überzahl schaffen, gegnerische Spieler dazu bringen, den Torwart anzulaufen und damit Anspielstationen zu schaffen, klappt vor allem in der zweiten Spielhälfte, wenn alle vom intensiven Laufen geschlaucht sind.

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Nicht Form statt Inhalt, sondern Form und Inhalt, eine Devise des Lebens.

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Und deshalb auch: WordPress oder nicht mehr WordPress. Vor allem, wenn man seinen Scheiß sowieso in einem Markdown-Editor halbautomatisch zusammenbastelt (dank ifttt), die ganzen irgendwo gelesenen und gedachten Schnipsel aufliest, mit Schere, Kleber und Papier zusammen collagiert, bis es irgendwie gut aussieht, nur um den Markdown-Quelltext mit copy & paste in den Editor zu fummeln, den man auch erst einmal überreden muss, das Zeug so darzustellen, wie es aussehen soll, weil eigentlich will der irgendwas mit WYSIWYG machen und nicht rohen, harten Code verarbeiten. Und weil es sowieso eine Dateistruktur und Inhalte in maschinenlesbarer Form gibt, fragt man sich, wieso das alles noch einmal per copy & paste in eine Blogmaschine übertragen werden muss, während es mindestens sieben Milliarden andere Möglichkeiten gibt, das besser zu machen? Einzige Antwort: Weil WordPress so schon einfach ist. Klick, Klack, fertig. Jekyll, Docpad, Ghost und wie sie nicht alle heißen, klingen teilweise sehr interessant, verlangen aber ein dermaßen intensives Studium der Dokumentation, dass man nach zweistündiger Beschäftigung mit dem Thema als Laie die Finger von lässt.

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Wisst ihr noch, gestern. als Twitter down war? Was habt ihr da gemacht? Nach Jahren mal wieder Sudoku gespielt, war super.