In den Garten gegangen

Einfach mal so in den Garten gegangen. Als wäre man seit Jahren nicht mehr dort gewesen, man hat ja nie Zeit.

Dabei ist es so einfach: Tür auf, drin.

Und weil im Moment die Sonne scheint und man trotzdem den kalten Atem des dunklen Winters im Nacken spürt (schon die alten Nordmänner wussten, the „Winter is coming!“), geht man noch einmal raus und mäht den Rasen. Beispielsweise.

Völlig uninteressante Tätigkeit, im Grunde genommen, man fährt die Wiese rauf und runter, ab und zu schmeißt man den geschnittenen Rasen weg, freut sich dabei über das satte Grün und den angenehmen Duft, der auch ein wenig nach Sommer riecht (oder nach Frühling) und am Ende steht man in einer Ecke seines Grund und Bodens, den man so ein bisschen nebenbei bewirtschaftet, und freut sich über den Anblick, der sich einem bietet, wenn die herbstliche Nachmittagssonne strahlt (so gegen zwei) und alles so kultiviert und geordnet, fast parkähnlich, aussieht, als wäre man tatsächlich Gärtner und nicht Dilettant.

Und nächstes Jahr kaufst du dir einen Laubbläser, die Nachbarn werden sich freuen.