War was? – XXVI

Am Abend des 3. Oktobers in einem Strandkorb liegen, kalten Sand zwischen den Zehen, drum herum die liebsten Menschen und andere, über den Köpfen ein Feuerwerk, das ordentlich rummst und dem Pyromanen im Menschen, der das Krachen der Explosionen und das Leuchten der explodierten Feuerwerkskörper liebt, in der Seele schmeichelt und dabei denken, das aus diesem Tag, ganz losgelöst von der Bedeutung, die ihm einmal von höherer Stelle gegeben wurde, losgelöst von den ganzen Feierlichkeiten und dem Brimborium, das Politiker nun einmal gerne veranstalten, ein ganz persönliches Ritual geworden ist, eine Tradition über die Jahre, ganz weit weg vom Einheits-Blabla und dem ganzen Zeug. Super Gefühl, eigentlich.

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Der Hang  zu langen Sätzen verwehrte ihm eine Karriere im journalistischen Bereich, wo es nicht um blumige Sätze, sondern um Fakten, Fakten, Fakten geht. Gehen sollte. Wahrscheinlich.

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Die im Genesungsprozess neu erblühte Liebe zu Serien. Früher einmal „Akte X“, „Simpsons“ und „Fackeln im Sturm“, heute „Homeland“, „Game of Thrones“ und ein kurzer Blick in „24“, wobei letzteres irgendwie unerträglich, nicht zeitlos, überholt erscheint, nicht mehr sehbar, nach mehr als zehn Jahren. Letztes Jahr habe ich mal wieder in „Twin Peaks“ herein geschaut, das sofort packte und nicht nur Lust auf einen richtig guten Kaffee machte. Was fehlt: Zeit.

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Eine Nasen-OP ist eine blutige Angelegenheit. Und auch sonst ein wenig eklig. Aus welchem Grund sich Menschen freiwillig an der Nase herum schnippeln lassen, erklärt sich mir nicht.

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Ach, Sonne und Meer.

Wie der Herr sich sein zukünftiges Büro vorstellen könnte.
Wie der Herr sich sein zukünftiges Büro vorstellen könnte.