#Links | 14. November 2014

  • Kaiser’s Tengelmann und die Fehler im System | Supermarktblog

    In einer durchschnittlichen Filiale, zum Beispiel in Berlin, ist hinter die Obst- und Gemüse-Abteilung bis zu den Frischetheken ein Irrgarten schulterhoher Kühlinseln gewachsen, die wie abgekoppelte U-Bahnwaggons schräg im Markt stehen und von allen vier Seiten mit Waren vollgestopft sind. Das führt dazu, dass Leute ständig am Suchen sind und frustriert um die Waggons herumlaufen, bis sie endlich finden, was sie suchen – oder aufgeben.

    Kürzlich in einem Kaiser’s gewesen und auch schnell wieder in den nebenan gelegenen Discounter gerannt, nicht weil es beim Kaiser’s nichts gab, ich hab es nur nicht gefunden.

  • Rosetta – an album on Flickr

    Rosetta is en route to Comet 67P/Churyumov-Gerasimenko, where it will make the most detailed study of a comet ever attempted. It will follow the comet on its journey through the inner Solar System, measuring the increase in activity as the icy surface is warmed up by the Sun. The lander will focus on the composition and structure of the comet nucleus material. It will also drill more than 20cm into the subsurface to collect samples for inspection by the lander’s onboard laboratory.

  • This Is Why We Can’t Have Nice Things: One Star Reviews Flood ‚Monument Valley‘ Following Paid Expansion Release | Touch Arcade

    It seems like the hive mind of the App Store is continually pushing developers in to this unrealistic corner of demanding absolutely everything but not being willing to pay anything. The fact of the matter is Monument Valley is an amazing game, made by real artists, working in a real studio, getting paid real salaries, with real families they go home to and support.

    Was nicht anders zu erwarten war: Ein tolles Spiel bekommt eine Erweiterung, die Entwicklungszeit gekostet hat und dementsprechend nicht verschenkt wird, und eine nicht ganz zu überhörende Menge Trolle regt sich darüber auf, denn möglichst alles im Internetz muss umsonst sein, weil die Menschen, die Inhalte produzieren, von Luft und Liebe leben. Yippieh.

  • Der Postillon: Welt.de in Wahrheit Trick, um rechte Arschlöcher von restlichem Internet wegzulocken

    „Ja, es stimmt“, gab ein Sprecher des Axel-Springer-Verlags zu. „Gemeinsam mit anderen Verlegern hat die Axel Springer AG im Jahr 1995 überlegt, wie wir möglichst viele Arschlöcher und Trolle aus den Kommentarspalten anderer Online-Publikationen abziehen und auf einen Punkt konzentrieren können: Das Ergebnis ist Welt Online, wo quasi jeder Spinner in den Kommentaren nahezu ungehindert seinen Rassismus, seine Arroganz und seinen Menschenhass ausleben kann.“

    So etwas in der Art hatte ich schon vermutet.

  • Wolf Biermann im Bundestag: Zentrum für politische Hässlichkeit – taz.de

    Der sich, zweitens, dabei auch noch in eine unappetitliche Siegerpose wirft, wenn er zu den Linken sagt: „Ihr seid dazu verurteilt, das hier zu ertragen. Ich gönne es Euch.“ Womit er in gewisser Weise sogar Recht hat, denn dass in der DDR allerhand schief gelaufen ist, zeigt sich ja nicht zuletzt daran, dass sie Gestalten wie Biermann hervorgebracht hat, die ein Vierteljahrhundert nach Mauerfall immer noch ein solcher zunehmend verbittert wirkender Hass auf die alten Gegner umtreibt. Wobei Biermann putzigerweise direkt im Anschluss singt: „Du, lass dich nicht verbittern, in dieser bitteren Zeit“ und dabei offenbar so gar nichts bemerkt.

    Verbitterung führt bei mir zu Fragwürdigkeit, weil sie eher ein emotionaler Extremzustand ist, der das Denken mit (an dieser Stelle sicherlich nachvollziehbaren) Gefühlen vernebelt, kein Platz für durch Zeit geheilte Wunden lässt. Niemand sagt, dass man Unrecht vergessen soll, die Welt hat sich aber in den vergangenen 25 Jahren weiter gedreht und andere Probleme hervor gebracht, um die man sich unverbittert kümmern sollte.