#Links | 28. November 2014

  • Sascha Lobo über Trojaner Regin: Die Snowden-Druckwelle – SPIEGEL ONLINE

    Regin bedeutet daher, dass genau diese radikal selbstgerechten Leute hinter der Totalüberwachung in ihrer gefühlt höchst rechtschaffenen Arbeit behindert werden. Diese Enthüllung und mehr noch die Abwehrprogramme stechen mutmaßlich tief in die technologische Substanz.

    Die Frage wird sein, was am Ende der Kritik heraus kommen wird: Weniger oder mehr Überwachung? Wenn es denn je ein Umdenken in diesen Kreisen geben wird.

  • 30 days of fiction – BLOG — SUSANNAH BRESLIN

    Inspired by a 30-day yoga challenge at my yoga studio, I’m writing 30 flash fictions in 30 days. One a day. 100 words or less. Time limit: 15 minutes.

  • Das novembrigste aller Gefühle – Freitext

    Der Sinn für Melancholie befähigt uns zu etwas, das vielen Menschen verschlossen bleibt: Der Trauer, dem Leiden, dem Verfall einen Genuss abzugewinnen, jenem doch großen Teil des Lebens, den die Einen leugnen, vor dem die Anderen davonlaufen, dem die Dritten vollkommen ausgeliefert sind, all jene, deren Kummer sich nicht weiterentwickelt, der nicht mehr atmet und alsbald versteinert, während die Melancholiker gelernt haben, mit ihm zu tanzen.

    Ja. Ja!

  • Neue Snowden-Dokumente: Vodafone – der lange Arm des Geheimdienstes? | tagesschau.de

    Aber kann man sich als Kunde eines Kommunikationsanbieters wohlfühlen, wenn Dokumente nahelegen, dass ein Teil des Konzerns früher „Abhör-Installationen“ geplant hat? Wenn es nach den Unterlagen gemeinsame Projektgruppen mit dem Geheimdienst gab, offenbar sogar Spione im Unternehmen integriert waren?

    Kann man sich überhaupt wohl fühlen, wenn man modern kommuniziert und nicht den Brieftaubenservice des Nachbarn nutzt, um das Kind zu befragen, wann es sich denn auf den Weg nach Hause macht? Wie viel oder wenig hat man zu verbergen oder nicht zu verbergen? Warum interessieren sich Regierungen für einen so großen Teil der langweiligen Bevölkerung, mit ihren Katzenbildern und Witzvideos im WhatsApp-Gruppenchat? Weil sich dazwischen tonnenweise Terroristen verstecken? Erinnert das Verhalten der Geheimdienste nicht eher an Filesharer, die so viele Daten wie möglich sammeln (Filme, Musik etc.), nur um sie evtl. mal anschauen zu können, wofür sie aber am Ende nie die notwendige Zeit haben?

    Herr Snowden hat mich sehr verwirrt.