Dings, hier, Leben

Irgendwann sind alle Tränen geweint. Oder doch nicht. Um sieben Uhr abends ist es immer noch erdrückend dunkel und man hofft, dass es besser wird, wenn die Sonne länger scheint.

Man tut Dinge, von denen man glaubt, dass sie einem gut tun. Machen sie aber nicht.

Hank Chinaski ist immer noch ein Säufer, der auf Pferde wettet und vom Leben schreibt, wie es womöglich ist oder auch nicht.

Kaufe einen Scheibenwelt-Roman.

Breaking Bad, 4. Staffel, Folge 1, ein Typ schlitzt einem anderen Typen mit einem Teppichmesser die Kehle auf und lässt ihn vor den Augen von Walter und Jesse verbluten. Einfach so. Ganz ruhig, bedacht, ohne eine Miene zu verziehen, als hätte er gerade Brötchen geschmiert, seine Kinder zur Schule gebracht, den ersten Kaffee im Büro gekocht und die Mails gecheckt. Urghs.

Ebenso: GTA V. Man fährt da nicht ruhig durch Stadt, cruisend, Musik hörend. Man driftet durch Kurven und verfolgt irgendeine Frau, die irgendetwas hat, das irgendwer braucht, um was? Egal, macht Spaß. Man rast ihr hinterher, irgendwann ist man auf einem Flugfeld, Polizeiautos fliegen durch die Luft und explodieren, man weicht startenden und landenen Flugzeugen aus, um am Ende festzustellen, dass das Schicksal der jungen Dame eine Flugzeugturbine ist, in der sie klein gehäckselt wird. Ernsthaft?

Sag ich doch: Tut alles nicht gut.

I’m a zombie.