War was? – 22.09.2015

Krank zu Hause. Ich kenne das schon. Im letzten Jahr spielte ich Hausmann, bis man mir die Nasennebenhöhlen mit widerwärtigen Instrumenten bearbeitete und ich endlich wieder Luft bekam. Nach ungefähr vier Monaten. In diesem Jahr suchte sich der alternde Körper eine hartnäckige Pneumokokken-Infektion aus, um meinen Geist zu quälen. Und den Geist anderer. Als wäre 2015 nicht schon Scheiße genug gewesen.

Und so überstehe ich etwas, das Bronchoskopie heißt, lerne ein weiteres Krankenhaus kennen und Menschen, die darin arbeiten müssen und dürfen, nehme brav meine Tabletten, Sprays, Inhalate, verfluche jede einzelne Zigarette, die ich in diesem Leben geraucht habe, so wie wahrscheinlich jeder irgendwann irgendeinen Exzess verfluchen wird, nämlich in dem Moment, in dem der Körper sich dagegen so heftig wehrt, dass man es nicht mehr ignorieren kann.

Und ich plane einen Verteidigungsstrategie, hecke einen Plan aus, wie ich diesen scheinbar anfälligen Körper mit einen gesunden Geist überrumpeln werde, auf das sein Immunsystem nicht ständig anfängt zu weinen, sobald irgendein unangenehmes Tierchen unangemeldet durch die Tür kommt und für Rabatz sorgen möchte. Fuck you.

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Lost in music.

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Festgestellt, dass #Kind1 nicht nur fast so (gut) aussieht wie ich, sondern dass er auch die Nerdigkeit, mit der ich an Dinge, die mich wirklich interessieren, behandle, von mir geerbt hat. Dieses exzessive Alles-wissen-wollen, sich einhundertzwanzigprozentig mit einer Sache identifizieren, alles lesen, sehen, suchen müssen. Sollten Sie einen Frage zu Fifa 16 haben, schreiben Sie mir einfach eine Mail oder über Twitter: #Kind1 weiß dazu alles.

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Status 2015: Vierzehn Kilo abgenommen. Nun ist aber auch gut.