War was? – 03.02.2017

„Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken.“

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Streune durch die Gänge und lese auf einem Zettel an der Wand vor dem Kopierer immer wieder „Klopapier“ statt „Kopierpapier“ wenn ich dort vorbeikomme.
Aber irgendwann lässt jeder Witz mal nach. Am Anfang musste ich noch über mich selbst schmunzeln, aber nach zwei, drei Tagen langweilte ich mich schon wieder darüber. Und doch passiert mir das immer wieder.

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Ich hatte noch nie Angst vor Fremden. Nur vor mir selbst.

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Wenn einem etwas egal zu sein scheint, ist es einem dann auch egal? Oder besteht nur die Vermutung, dass es egal sein könnte, weil gerade Anderes im Rampenlicht der Gedanken steht und man gar nicht so viel Energie übrig hat, um etwas näher zu beleuchten, so dass es einem egal erscheint? Manchmal rudert man im Kreis.

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So viele Dinge, die aus diesen oder jenen Gründen nicht gesagt werden. Irgendwann wird der Tag kommen, an dem man bereut, es nicht getan zu haben. Und bereut, sein Leben lang mit einer Waage herumgerannt zu sein, um abzuwägen, was gut und richtig sein könnte, nicht wirklich wissend, was gut und richtig ist.

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Sollte ich dich niemals küssen, werde ich es immer bereuen.