War was? – 10.03.2017

Sitze über eine Kommentar zu einem Gesetz, einsortiert in einem dicken Band, als Loseblattsammlung, und denke ans Schreiben. Eigentlich sollte ich etwas Aufschreiben, eine schwer nachvollziehbare Begründung für Dieses, eine halbgare Erklärung für Jenes, aber das alles flasht mich nicht so, wie das Aufschreiben der Dinge, die mir so durch den Kopf gehen.

Das Problem daran ist, dass die Dinge nicht einfach so klar erscheinen, gegriffen werden und aufgeschrieben werden können, nein, sie wabern wie im Nebel durch den Sumpf meines Gehirns und bieten wenig Fläche (oder zu viel), an der man angreifen könnte. (Klingt wie Benn?)

Ich mag es eigentlich, wenn es wabert, man hat dann immer etwas zu tun, versucht lange, Gedanken zu identifizieren, zu sezieren, zu erkennen, ihren Sinn zu verstehen. Auf der anderen Seite der Medaille macht es mich aber immer wieder zu einem in sich gekehrten, die Zähne knirschenden, stillen Zeitgenossen.

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Ich sehe mir Bilder der Sony World Photography Awards an und wünschte, ich könnte das auch.

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Wirklich abschalten kann ich nur, wenn ich spiele. Computerspiele. Von außen betrachtet, sieht es aus, wie eine riesige Zeitverschwendung. Letztendlich kann aber eine Stunde „Skyrim“ genauso erholsam sein, wie ein Zehn-Kilometer-Lauf. Das ist übrigens meine andere Form der Entspannung. Ähm, ja.

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Wochenende. Eishockey-Playoffs. Klatschpappenduseliges Mitgezittere. Wobei meine größte Angst ist, dem Team kein Glück zu bringen.