erkenntnisse

schreiben ist denken.

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in vergangener zeit war denken eine phantasiewelt. heute lese ich zeitung und versinke in der realität. das letzte buch, dass ich las, liegt noch unausgelesen auf dem kindle.

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keine ahnung, wann ich zuletzt überhaubt etwas wirklich zuende gemacht habe.

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ziemlich unbestimmt. faserig. zerfahren.

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meine lieblingswelt ist virtuell.

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ich weiß noch, wie ich zum ersten mal ein spiel auf einem computer gespielt habe. „blockout“. faszinierend. später dann „prince of persia“, „zak mccracken“, „day of tentacle“. was weiß ich. „doom“ veränderte alles. hab deswegen essen anbrennen lassen und alpträume bekommen. manchmal glaube ich, dass ich lieber eine geschichte selbst virtuell durchspielen würde, als sie zu lesen. computerspiele können kunst sein? aber bitte gerne. und wir reden nicht von „call of duty“.

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Pixelwelt statt Hyperrealismus

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vor zwei jahren sagte ich mal, dass ich immer noch nicht wüsste, was „mein ding“ sei. die eine sache, für die ich brenne. etwas, das mich nie loslässt, immer im hinterkopf wabert, auch wenn gerade anderes zu tun ist, das ständig gedanken auslöst, rastlos macht. inzwischen weiß ich es besser. computerspiele waren schon immer dieses ding. nur hab ich nie gut genug hingehört.

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