Sorry, lieber BVB,

es tut mir wirklich leid, dass ihr schon wieder ein Spiel in der Champions League verloren habt. Vor allem tut es mir leid, weil ich daran scheinbar nicht ganz unschuldig bin. Scheinbar bringe ich Unglück.

Schon beim Spiel gegen Olympique Marseille habe ich einen der drei Gegentreffer, die ihr hinnehmen musstet, mit verschuldet, denn genau in dem Moment, in dem ich es wagte, mir einen Teil des Spiels anzuschauen, köpfte Mats Hummels den Ball Loïc Remy genau vor die Füße und der nahm die Einladung zum Tor natürlich gerne an. Mein Gesichtsausdruck entsprach dann auch genau dem Mats Hummels.

Und gestern passierte es schon wieder. Einschalten, Freistoß Olympiakos, Tor, 3:1. Mist. Es tut mir wirklich leid und ich werde versuchen, eure verbleibenden Gruppenspiele nur noch im Ticker zu verfolgen, in dem ich euch nicht so gefährlich nahe kommen kann. Vielleicht gewinnt ihr ja dann auch noch einmal. Oder zwei Mal.

Mit besten Grüßen
B.

PS: Aber bitte, strengt euch beim nächsten Mal trotzdem mal ein bisschen an. Ihr könnt ja nicht mir allein die Schuld in die Schuhe schieben.

Daily linkliste 19.10.2011

Daily linkliste 18.10.2011

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    Ich bedaure, dass sein Gesicht nicht öfter im Fernsehen gezeigt wird. Ich könnte stundenlang darin lesen. Sein Mienenspiel, bei dem jeder Muskel, jede Falte arbeitet, ist doch viel interessanter als das der notorisch explosiven Trainer wie Klopp oder Trapattoni!
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    In allen Diskussionen über Facebook wird die Vorstellung, dass es sich bei den Usern um mündige Bürger handeln könnte, stets als naiv zurückgewiesen. Dabei kann jeder genau steuern, welche Informationen auf Facebook auftauchen. Nur der YouTube-Clip, den ich auf Facebook runterlade, hinterlässt auf Facebook Spuren. Man muss Facebook nicht sein Adressbuch anvertrauen, man kann Applikationen blocken. Wenn ich nicht möchte, dass Facebook meine E-Mail-Nachrichten speichert, dann schreibe ich Mails mit einem anderen Programm. Das mag einen gewissen Aufwand erfordern, aber Selbstbestimmung ist immer Arbeit.
  • Netzfreiheit: Die Antwort der Piraten – Feuilleton – FAZ
    Was für verfassungsrechtliche Skelette tanzen denn noch in den Kellern der deutschen Sicherheitsbehörden, wenn ein so massiver Verstoß wie der Staatstrojaner eine Kleinigkeit sein soll?