Erklärungsnotstand

Ich verstehe die Finanzkrise nicht. Und niemand kann mir die Finanzkrise erklären, wahrscheinlich weil niemand sie versteht. Oder die richtigen Worte findet. Frau Merkel schaut wie ein trauriger, alter Dackel in die Kamera, der Mann von der Ratingagentur mit Blick von ganz ober über eines der Finanzzentren , schaut wissend drein, als gehörte er zu den ganz großen Jungs, die gerne sagen: Tja.

Überhaupt, die Ratingagenturen. Waren es nicht genau diese Ratingagenturen, die bis 2008 gerne finanztechnischen Giftmüll als Luxusware labelten, weil nicht ganz so schlecht daran zu verdienen war? Diese Ratingagenturen, die jetzt über das Wohl und Wehe eines Staates entscheiden sollen?

Vielleicht bin ich ja zu ignorant oder zu doof oder einfach nicht interessiert genug. Vielleicht ist das alles viel zu komplex, um es dem Normalsterblichen verständlich zu machen. Vielleicht ist es einfacher, einem Siebenjährigen die Abseitsregel zu erklären, als mir die Finanzkrise. Vielleicht. Und Unverständnis.

Oder kann mir irgendjemand in drei Sätzen erklären, warum zum Beispiel ein Staat sich Geld von einer privaten Bank leihen muss und dafür Zinsen zahlt, während diese Bank wiederum sich dieses Geld bei einer (staatlichen) Zentralbank für einen weitaus günstigeren Zinssatz leiht und am Ende andere Staaten Sicherheiten für diesen einen Staat aufbringen müssen, weil der den überhöhten Zinssatz der privaten Bank nicht mehr finanzieren kann, während er das Geld von der Zentralbank quasi geschenkt bekommen hätte? Und die Kreditwürdigkeit der anderen Staaten wird damit natürlich auch gleich in Frage gestellt, weswegen die wiederum für ihre Kredite mehr Zinsen zaheln müssen? Häh?

Die britische Wirtschaft ist ebenfalls ins Stolpern geraten, doch die Regierung muss nur zwei Prozent Zinsen zahlen, während in Europa teilweise mehr als sieben Prozent bezahlt werden müssen. Das liegt daran, dass diese Länder keine „staatliche Option“ bei der Geldschöpfung haben. Im Unterschied zu Europa haben Amerika und Großbritannien Notenbanken, die Geld drucken können, um Zinsen zu bezahlen oder bestehende Schulden zu finanzieren. (faz)

Irgendwo, in einer kleinen Kiste auf dem Dachboden, liegen noch ein paar Milliarden Reichsmark von meiner Uroma herum. Sollte ich sie mir einmal genauer anschauen, in den Händen halten, sie spüren, an ihnen riechen und ein paar Erinnerungen an längst überwunden geglaubte Zeiten hervor locken? Gruseliger Gedanke.

Frau Dackelblick Merkel, nehmen Sie ihn mir bitte.

Weltklassequalen

„Es ist noch nicht vorbei“, sagte Robben nach dem Spiel den Tränen nah, „denn ich habe oft Schmerzen. Manchmal ist es ein bisschen besser, dann wieder schlimmer. Es war eine schwere Zeit. Aber es geht hoffentlich ab jetzt nur noch aufwärts“, gab der aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit schon als „Glasmann“ verspottete Niederländer. (rp-online)

Warum weint der Robben fast, fragte das Kind und der normalsterbliche Fußballkonsument wird sich nur bedingt ausmalen können, was es heißt, sich Tag für Tag zu fragen, wann der Schmerz wieder aufhört und der Ruhm wieder beginnt. Stell dir vor, sagte ich, du weißt, dass du zu den Weltbesten deiner Sportart gehörst und du kannst einfach nicht mitmachen, monatelang bist du zum Zuschauen verdammt, quälst dich ganz für dich allein im Fitnessstudio, während die anderen dort draußen dein Spiel spielen, das muss hart sein. Und auch wenn sie jetzt wieder mit ihrem „Alleinikow“ kommen (und dem Geld, das er sicher trotzdem bekam), ein bisschen verstehen kann ich den Herrn Robben schon.

Irgendwie auch Abseits

In vielen Klassenräumen herrscht auch heute noch eine Kultur des Gleichschritts. Die Schüler konsumieren Wissen bis zur anstehenden Klassenarbeit, und dann wird verglichen auf welchem Stand die zwei Dutzend Jungen und Mädchen sind. Die erzielten Zensuren drücken jedoch nicht die Lernfortschritte der einzelnen aus, sondern messen die Leistung im Vergleich zu allen anderen. (taz)

Wissen – Vermittlung – Lernen – Fortschritt – Note – und dann?

Die J. lernt gerne auswendig, dafür wird sie mit guten Zensuren belohnt. Ob sie dabei Teilchenmodelle, physikalische Zusammenhänge, biologische Prozesse verstanden hat, ist nebensächlich und wenn sie das ganze gepaukte Wissen nach einer Klassenarbeit vergisst, auch nicht so schlimm.

Der Zehnjährige ist wie ich. Er kann nur bedingt auswendig lernen, er muss verstehen. Versucht er etwas auswendig zu lernen, das er nicht verstanden hat, endet das mit einer Fünf in Erdkunde. Blöd. Kein Lehrer sagt ihm, was beim Lernprozess vielleicht schief gelaufen sein könnte, das machen wir, irgendwann am Abend, wenn Nerven blank liegen und schon wieder kein Spaß aufkommt.

Wir können die Schule nicht ersetzen, wir müssen sie aber erweitern. Home schooling ist in Deutschland nicht erlaubt, findet aber trotzdem statt, wenn Eltern Hausaufgaben ihren Kinder erklären müssen oder versuchen, das in der Schule gehörte Wissen weiter und weiter und weiter einzutrichtern. Dass ein Kinderleben mehr als Schule enthalten soll, bleibt dabei irgendwann auf der Strecke, man hetzt durch Lernstoff von Klassenarbeit zu Klassenarbeit.

Dass Schule gut ist, sagt kaum einer mehr. Und auch wenn man nun seit zehn Jahren am System herumdoktort, das Personal ist meist noch dasselbe*.

(*Pauschalisierung. Natürlich sind nur sechs von sieben Lehrern gemeint, persönliche Statistik.)

Aggregatzustände

Aggregatzustände sind für Erwachsene unzweifelhaft. Festes ist fest, Flüssiges ist flüssig und Gasförmiges wabert unfassbar durch Raum und Zeit. Dass der Zehnjährige sich nicht fragt, warum das so ist, enttäuscht. Was fragst du dich denn, frage ich ihn, und bekomme einen gut ausgearbeiteten Vortrag über das Star-Wars-Universum zu hören und hätte er sich besser auf meine Frage vorbereiten können, wären wohl noch ein paar detaillierte Abbildungen zum Thema an die Wand gebeamt worden.

Aggregatzustände interessieren ihn aber nicht.

Wer, wie, was? Vielleicht hat das Kind zu wenig Sesamstraße geschaut oder zu oft “Die Sendung mit der Maus” verpasst? Waren “Wissen macht Ah” und “Willi wills wissen” zu wenig Input für das Kind, das nun scheinbar das Nachdenken über Zusammenhänge und unsere Welt verweigert? Verschwendeten wir zu viel wertvolle Zeit auf dem Fußballplatz, statt frühzeitig eine zweite, dritte, vierte Fremdsprache zu lernen? Kann man das mit youtube nachholen?

Dass sich die Unterschiede der Aggregatzustände anhand des Teilchenmodells beschreiben lassen, ist für Erwachsene unzweifelhaft. Dass die Teilchen in einem Stein nicht so wild durch die Gegend schwingen, wie in Wasserdampf, stellen wir nicht mehr in Frage. Es sit offensichtlich. Warum der Zehnjährige allerdings so tut, als wäre er ein Erwachsener, der keine Fragen mehr stellt und einfach nur noch in den Tag hinein lebt, lässt uns rätselnd zurück.

Vielleicht sollten wir Christoph Daum als Motivationstrainer engagieren? Oder mal nach den Aggregatzuständen auf Tatooine fragen? Wie würde Yoda das Teilchenmodell beschreiben?

Familienwochenende(n)

Im Prinzip alles wie immer.

Sie freut sich, denn die Bayern haben verloren und es ist gut, wenn die Bayern verlieren, denn sie kann Manuel Neuer nicht leiden.

Der Zehnjährige freut sich, denn Barca hat verloren und es ist gut, wenn Barca verliert, denn er sieht viel lieber Real Madrid siegen. Und mag Cristiano Ronaldo. Eigentlich hätten wir am liebsten den Zehnjährigen mit seiner Mannschaft siegen sehen, aber leider verweigerten sie die Offensive und leisteten sich zwei, drei Fehler mehr als der unterdurchschnittlich begabte Schiedsrichter, dem man das nachsehen muss, denn er ist, wie viele andere, Amateur.

Ich freue mich, denn Werder Bremen hat gewonnen und ganz besonders freue ich mich für Naldo, den schon einige im Fußballeraltenheim gesehen hatten und es ist gut, wenn Bremen gewinnt, denn. Keine Ahnung. Bin ja grundsätzlich kein Fan, von niemand. Obwohl. Das muss noch einmal überdacht werden.

Nur der Siebenjährige ist traurig: Die Bayern haben verloren, Barca hat verloren und er, er hatte spielfrei und es ist schlecht, wenn der Siebenjährige spielfrei hat, denn wenn er könnte, würde er den ganzen Tag über den Platz hetzen und rennen und spielen und spielen und spielen, bis er abends ins Bett fallen und weiter seine Träume von großen Stadien träumen darf. Vor Wut zog er sich zwei Zähne.

Und doch war da noch etwas anderes, ein Etwas, das mit Kerzen und Keksen zu tun hatte und Adventsstimmung und ein Babylachen und Tannen, die wir nicht wollten, weil sie höchstens einen wackeligen Torpfosten hätten abgeben können, aber keinen vernünftigen Weihnachtsbaum.

Sündenböcke

Von Spielern, Trainern und Fans zu verlangen, solche Fehleinschätzungen im Fußball klaglos hinzunehmen, ist unrealistisch. Dazu sind zu viele Emotionen im Spiel. Aber das Bewusstsein muss geschärft werden, dass es Grenzen, enge Grenzen geben sollte. Schiedsrichter sind Respektspersonen, keine Sündenböcke. Die Wahl des schlechtesten Schiedsrichters der Saison oder Halbserie (Rafati wurde dreimal dazu gewählt) ist demütigend und deshalb überflüssig. Die Schiedsrichter machen sich schon Selbstvorwürfe genug, und die Kommission degradiert die Schwächsten ohnehin.

Das Plädoyer für die Schiedsrichter der FAZ und eine treffende Ergänzung zum Beitrag, leider aus traurigem Anlass, auch wenn der Suizidversuch von Babak Rafati vielleicht nichts mit seinem Dasein als Schiedsrichter zu tun haben mag.

(Es geht auch gar nicht um Betroffenheit, es geht um Respekt, den auch ein DFB-Präsident haben und sich Bemerkungen über „viel Blut“ in Zusammenhang mit einem Selbstmordversuch in einer Pressekonferenz verkneifen darf.)

Otscho und die Aktion Libero

Es werden allerdings sehr leichtfertig Beleidigungen gerufen, die vielleicht nicht beleidigend gemeint sind – aber so ankommen. Ich glaube, dass der Großteil der Fans in diesem Punkt unreflektiert oder auch unsicher ist, sich gar keine Gedanken darüber macht. Ich habe zumindest die Hoffnung, dass dahinter bei den meisten Fans gar keine wirkliche Intoleranz steckt, sondern dass viele Menschen damit eben nur sehr lax umgehen. Man ruft einfach „schwule Sau“ oder Ähnliches, ohne sich Gedanken zu machen. Weil andere es eben auch rufen. [Link]

31.03.1993, Olympiastadion Berlin. Zum ersten Mal betrat ich als unerfahrener Jüngling ein Fußballstadion, das man als solches auch bezeichnen kann. Es spielten die Hertha-Amateure gegen den Chemnitzer FC im Halbfinale des DFB-Pokals, eine großartige Sensation, über fünfzigtausend Menschen, sicher eine gute Kulisse für den Einstieg in ein Leben mit dem Phänomen „Fußball“.

An das Spiel selbst kann ich mich leider nicht mehr erinnern, es war ein 2:1 Sieg für die Amateure, Wikipedia half meiner Erinnerung auf die Sprünge. Erinnern kann ich mich aber immer noch viel zu deutlich an die Affenlaute, mit denen ein afrikanischer Spieler des Chemnitzer FC im ausverkauften Olympiastadion begrüßt wurde, an dieses dumpfe Gefühl in der Magengegend, das mit dieser Erinnerung verbunden ist. Das dumpfe Gefühl des Unverständnisses und der aufsteigenden Wut gegenüber der Ablehnung eines Menschen, der als anders wahrgenommen und deshalb von einer viel zu deutlich hörbaren Masse ausgegrenzt wurde, das Gefühl, das hier etwas verdammt schief lief. Ich nehme an, der Spieler war Ojokojo Torunarigha aus Nigeria, der 1995 in einem Interview sagte, Beschimpfungen wie „Bananenfresser! Buschmann! Negerschwein!“ gehörten zum Fußball.

Von einem Fußballspiel, das sicher auch ein besonderes Erlebnis war, bleibt mir ein tiefes Grollen im Gedächtnis, das verdammt schlechte Gefühl, das Alltagsrassismus, die kleinen und großen Ausgrenzungen auch vor Fußballstadien keinen Halt machen.

Rassismus, Ungleichbehandlung, Homophobie, die Angst, anders zu sein, als andere. Das sind Dinge, die keinen Platz in unserer Gesellschaft eingeräumt bekommen dürfen, Dinge, über die man nachdenken, reden, schreiben soll und das möglichst nicht im stillen Kämmerlein, nein, am besten ganz laut, hier, dort und überall.

Wir alle sollten ein bisschen besser aufpassen – auf unsere Worte, unser Denken, unsere Taten: Die Freiheit jedes Einzelnen ist immer auch die eigene Freiheit.

Die Aktion Libero – Sportblogs gegen Homophobie im Fußball schweigt nicht und ist deshalb unbedingt unterstützenswert.

Nur singen kann ich nicht

Abends durch die Straßen flanieren, den Hund von der Fuchsjagd abhalten und sich durch den November denken. Nebel und das orangene Licht der Laternen, man könnte einen melancholischen Song schreiben, der sich irgendwie nach Tocotronic anhört, aber singen kann ich nun mal nicht. Und keine Songs schreiben. Was ich kann, ist das hier. Selbstgespräche.

#

Und ewig lebe das Samstagsritual, der reguläre Spielbetrieb. Ist das Erziehungsarbeit oder Spaß? Was bringt man den Kindern bei? Spiel ist Spaß. Und Ernst zugleich. Es gibt Regeln, die zu beachten sind und wenn man mitdenkt, wird man besser. Andere können vielleicht besser denken oder sind einfach schneller, so ist das im Leben. Lektion gelernt und jetzt Mittagsschlaf, wir sind früh aufgestanden.

#

Das Spiel vom Freitag. Ich glaube, die Kinder hätten nicht schlecht geschaut, hätten sie nicht schon geschlafen. Ohne sie fehlte mir ein wenig Sachverstand, das Spiel zu verstehen. Manchmal sah ich den Versuch einer Kopie der Dominanz eines FC Barcelona, allerdings ohne die Nadelspitzen, die Tore schießen, und manchmal sah ich Verwirrung in den Gesichtern der Spieler, die von ihrem Trainer herausgefordert wurden. Aber was weiß ich denn schon. Meine persönlichen Männer of the match: Kroos (wird groß) und Müller (immer wieder Müller).

#

Er bastelt seine Erkenntnisse nach und nach zusammen und entwirft eine fast schon mathematisch errechnete Formel für den Einzelnen und dessen Verhaltensmuster in bestimmten Situationen. Und er katalogisiert die Eigenschaften des Spielers. (Link)

Der Trainer als fanatischer Tüftler, als Bastler, als Handwerker, jemand, der bis in die Nacht darüber nachdenkt, an welchen Stellen welche Hebel anzusetzen sind, um sein Bild von einem perfekten Spiel umzusetzen, um einen talentierten Spieler zum Bestandteil einer talentierten Mannschaft zu machen, faszinierend.

#

Melancholie, der stetige Begleiter vergehender Tage.

Daily linkliste 14.11.2011

Posted from Diigo. The rest of my favorite links are here.

Schiri, wir wissen wo dein Auto steht

Zwei bis drei unsortierte und unvollendete Gedanken.

Schiedsrichter – der ranghöchste und unparteiische (Kampf-)Richter bei einer Sportveranstaltung

Der Schiedsrichter ist immer der Blöde. Er ist derjenige, dem man zuerst misstraut. Und natürlich ist es in erster Linie er, der dich ungerecht behandelt, wenn du verlierst. Vielleicht ist es nicht immer so, aber wenn es nach dir geht, viel zu oft. Nein, der Ball war noch gar nicht im Aus („Blinde Sau!“), nein, ich habe doch nur den Ball gespielt (Spieler liegt am Boden und steht erstmal nicht auf, „Fußball ist kein Mädchensport! Du Italiener!“), nein, das war kein Abseits (und wieder „Blinde Sau!“).

Aber der Stürmer hört nicht auf zu schimpfen, dann macht er auch noch eine abfällige Handbewegung, und nun hat Bothe keine andere Wahl mehr. „Das sind zwei Strafbestände“, sagt er, „da habe ich ihm Gelb-Rot gegeben“. Das letzte woran er sich erinnert, ist, wie er die gelbe und die rote Karte wegsteckt. Dann trifft ihn ein Faustschlag am Unterkiefer.

Wenn du erst einmal selbst ein Spiel gepfiffen hast (egal in welcher Sportart), wirst du sehen, das es viel leichter ist, am Spielfeldrand zu stehen (noch leichter ist es, am Fernseher zu sitzen, mit dutzenden Wiederholungen und Kameraperspektiven), als auf dem Platz. Man ist mittendrin und soll trotzdem objektiv bleiben. Sich nicht von Emotionen und Adrenalin beeinflussen lassen. Und alles sehen. Und gerecht sein. Vor deinen Augen werden Tatsachen geschaffen und du sollst sie bewerten. Ein Richter kann stundenlang Akten wälzen, Kommentare, Aufsätze, vergleichbare Urteile lesen, bevor er selbst ein Urteil fällt, du hast eine halbe Sekunde, um zu pfeifen. Oder auch nicht. Auch das ist ein Urteil. Äpfel? Birnen? Vielleicht. Aber wo bleibt das Menschliche?

Er weiß aber auch schon, was am nächsten Wochenende bei ihm auf dem Platz los ist, wenn Rudi Völler mit hochrotem Kopf die Schiedsrichter anbrüllt, wenn Jürgen Klopp an der Seitenlinie beim vierten Offiziellen tobt oder José Mourinho seine Mannschaft gegen die Unparteiischen aufhetzt.

Gibt es tatsächlich ernst gemeintes Lob für Schiedsrichter? Vielleicht, aber doch wohl eher viel zu selten. Maschine sollte er sein, weniger Mensch. Das ist doch so, oder nicht?

Zitate aus der FAZ – Fußball-Schiedsrichter – Zwischen Todesangst und Therapie