War was? – 24.07.2015

Der Tag beginnt mit einer Fahrkartenkontrolle in der S-Bahn. Touristenfreundlich wie Berlin nun einmal ist, steigen um halb sieben ca. drei bis fünf höchst motivierte Kontrolleure gemeinsam mit einer Menge party people an der Warschauer Straße in die Bahn ein. Der erfahrene S-Bahn-Fahrer weiß, dass hier um diese Uhrzeit vor allem jugendliche Touristen, mal mehr, mal weniger aufnahmefähig, in die Bahn steigen, um möglichst auffällig zurück in ihr Hostel. Und die Kontrollettis verlassen uns auch gleich wieder, denn gemeinsam mit der crowd verlassen uns am Ostbahnhof wieder, weil doch niemand aus dieser fröhlichen, Döner futternden, angeschickerten Masse einen Fahrschein gelöst hat. Die wollten feiern und nicht mit schwer bedienbaren Fahrkartenautomaten kämpfen. Zur Freude der netten, aber bestimmten Schwarzfahrjäger. Und so verlassen uns ehrliche Bahnfahrer eben nach nur einer Station diese rund vierzig Jugendlichen aus Irgendwoher und werden nur Gutes über Berlin zu berichten wissen.

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Wie passend:

https://twitter.com/AliceimWunderl9/status/621781661857001472

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Freitags werden alle geöffnete Tabs abgearbeitet. Oder auch nicht.

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An der Spree sitzen und das Leben gar nicht mal so schlecht finden. Geht doch.

War was? – 22.07.2015

Wir unternehmen eine Reise nach Südkorea. Schon der Flug ist speziell, das Flugzeug kann in Seoul nur landen, wenn es vorher eine Reihe komplizierter Loopings fliegt. Wir stehen schon am Ausgang, weil wir das aus der Berliner S-Bahn so gewohnt sind, und finden die Überschläge und scharfen Kurven eher nicht so toll. Im Flughafengebäude möchte ich die Toilette benutzen, beschließe aber, es bleiben zu lassen, da das öffentliche WC eher einem verunfallten Dixie-Klo gleicht und unappetitlich aussieht. Auf der Fahrt mit dem Bus stelle ich fest, dass ich das Ladekabel für mein iPhone vergessen habe. Meine Begleitung kommentiert das angemessen: „Wie kann man nur das Ladekabel für Apple-Produkte vergessen, wenn man nach Südkorea fährt. Hier gibts doch nur Samsung.“ Irgendwann steigen wir aus, auf einem Marktplatz, der aussieht, als wären wir auf einer Karibik-Insel, überhaupt nicht asiatisch. Wir brauchen Bargeld, was wir natürlich nicht haben, so begeben wir uns zu einem Geldautomaten, an dem tausende Menschen anstehen. Die Bedienung des Automaten scheint sehr schwierig, nieman bekommt genug Geld heraus, wir drehen frustriert ab. Aufgewacht.

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Ein Mann steigt Warschauer Straße in die S-Bahn ein und tanzt wie ein Derwisch, ohne Musik. Er trägt einen Wintermantel, den er aber schnell in eine Ecke feuert und mit nacktem Oberkörper weitertanzt. Dann ist die Hose dran. Unter der Hose trägt er eine Leggings mit Leopardenmuster. Die ersten Fahrgäste verlassen den Bereich, in dem er seine Tanznummer abzieht. Wird er sich nackt ausziehen? Es ist ihm zuzutrauen, sein Hirn scheint er auf einen anderen Planeten geschickt zu haben. Oder in eine andere Dimension. Nein, er zieht sich wieder an, springt Ostbahnhof wieder aus dem Zug und rennt wie angestochen über den Bahnsteig, die Augen weit aufgerissen. Kein Traum, einfach Berlin.

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Überhaupt, S-Bahn in Berlin. Menschen steigen ein und essen, warum? Die Züge sind keimig, die Mitmenschen sind es meistens auch und man stinkt alles voll, mit dem wunderbaren Dönerduft. Oder Cheeseburger, nen halben Tag alt. Und dazu auch noch Trekkingsandalen und weiße Socken tragen. Schlimm.

#Links | 17. Oktober 2014

  • Überwachung: Was macht der BND mit seinen Daten? | ZEIT ONLINE

    Allein dadurch, dass Metadaten strukturiert vorliegen und sich leichter bearbeiten lassen als Kommunikationsinhalte, ergibt sich ein Vorteil. Denn es muss niemand den Zusammenhang verstehen, um daraus Schlüsse ziehen zu können. Metadaten lügen nicht.

    Beunruhigend. Manchmal schaue ich auf mein Smartphone und denke blöderweise: Was sagst du über mich? Für was einen Typen wird mich halten, wenn man diese ganze hinterlassenen Spuren zu einem Bild zusammenfügt? Bin ich das wirklich? Ohne Edward Snowden würde ich mir diese Fragen nicht stellen.

  • Anonymitätsdienste und asoziales Verhalten | Knowledge Brings Fear

    Es gibt viele solcher Situationen, in denen die Möglichkeit, das Internet anonym zu nutzen, essentiell ist, weil es da draußen Feinde gibt, die nicht nach zivilisierten Regeln spielen. Aus der Position eines priviligierten Männchens in Berlin mag das vielleicht schwer vorstellbar sein. Die kurzsichtigen Schlussfolgerungen aus dem eigenen Unwissen und die selbstgewählte Ignoranz gegenüber dem Leid und der Situation Anderer zum Maßstab für die Welt zu machen, ist jedoch dem Grunde nach totalitär.

  • dembowski on Twitter: „Grenzübergang Bornholmer Straße, 2014 http://t.co/I5jNtaaFt8“

  • Novemberregen: Blogging November – 1078

    Anruf in einem 5-Sterne-Hotel.

    Frau Novemberregen hätte gerne einen Gutschein. Und ja, ich finde das sehr unterhaltsam.

  • Norway’s new pixel money – kottke.org
    Das möchte ich auch haben.

#Links | 04. März 2014

kiezneurotiker: Das Wetterleuchten des Krieges

Wenn die propagierte öffentliche Meinung so massiert und einseitig daherkommt, dann stimmt was nicht. Ich mag das nicht. Ich fühle mich manipuliert. Stümperhaft manipuliert sogar, weil offenbar niemand damit rechnet, dass es inzwischen Möglichkeiten gibt, sich anderweitig zu informieren.

Niemand hat die Absicht, einen Putin in Schutz zu nehmen. Allerdings sollte man nicht alles, was einem vorgekaut in den Rachen geschoben wird, für bare Münze nehmen. Nur eines muss festgestellt werden: Jegliche militärische Muskelprotzaktion muss kategorisch abgelehnt werden. Die Geschichte kann ein Liedchen davon singen.

10 Gründe warum Berlin out ist

2. Immer noch zu viele Kinder! – Kinder sind Gottes aggressive Art gegen die lebhafte Berliner Clubkultur vorzugehen. Wo früher Druffis fröhlich in der Sonne spielten, dehnen sich heute Spielplätze mit Erfahrungsmaterialien und pädagogischem Mehrwert.

Und immer dieser Lärm!

reclaim social media — FAQ

was ist reclaim social media? – kurz gesagt kann man damit seine eigenen inhalte, die man auf social-media- oder anderen webseiten hinterlassen hat, in ein selbstgehostetes wordpress-blog ziehen. man kann sich damit also seine eigenen daten in eine datenbank ziehen, die man selbst kontrolliert. profaner formuliert nennt man das kopieren, auf denglisch reclaimen.

Ich will auch reclaimen! Es muss ganz einfach sein!

13 Reasons You Should Follow Pinboard On Twitter

#link: 13 Reasons You Should Follow Pinboard On Twitter

 

 

#Links | 18. September 2013

# Fünf* Zeilen, die der Fußball schrieb (XXXVIII)

Heinz Kamke – wie sehr oft – wunderbar.

# Das ist nicht Star Trek | Notizblog

Dies ist eine Lektion, wie eine Suggestion nicht hinterfragt wird, wie ein popkulturelles Meme unser Wahrnehmung so weit beeinflusst, dass unsere Augen kein Mitspracherecht haben.

# Google’s Datacenters on Punch Cards

If all digital data were stored on punch cards, how big would Google’s data warehouse be?

Zum Glück gibt es Festplatten.

# Der Fußball, mein Leben & ich: Pierre Littbarski | 11 Freunde

Ich mag Pierre Littbarski. Wirklich. /Trainer Baade

# Brothers: A Tale of Two Sons Launch Trailer – YouTube

goddamnit stop making so much good games i’m running out of money!

# Sticking a knife in a toaster – Boing Boing

If you’ve wondered what happens when you stick a knife in a toaster (and really, who hasn’t?), here, in six seconds, is a Vine clip demonstrating the inadvisability of this course of action. Let this be a lesson to us all.

# How to Advertise on a Porn Website | Eat24 Blog

We wanted to make a connection between the pleasure you feel when eating a bacon double cheeseburger, and the pleasure of having sex.

/benjamin nickel

# Alt-Berliner Stadtplan-Archiv

Hätte ich gewusst, dass dort, wo ich jetzt wohne, früher Rieselfelder mit ähm Zeug berieselt wurde, würde ich jetzt dort wirklich wohnen? Gut, dass wir nichts anbauen.

# Es ist keine Spähaffäre

Doch: Es ist ein Skandal, und zwar kein kleiner. Denn die allumfassende Speicherung von Daten, die ihren Kontexten entrissen wurden, ist nicht nur ein Vertrauensbruch. Die Geheimdienstler, die unsere Techniken systematisch schwächten, haben auch an den Grundfesten gerüttelt, auf denen das Internet aufgebaut wurden.

Links vom 16. August 2013

# Anthony S. Karen: A photojournalist’s unrestricted access to the Ku Klux Klan (PHOTOS).

A Day in the Life of the Ku Klux Klan, Uncensored

/via kottke.org

# die hellsten köpfe sagen „fickgesicht“ und nicht „hinterfotziges arschloch“ – wirres.net

dem niveau der diskussion die matussek und fleischhauer hier anzuschieben versuchen, wäre enorm geholfen, wenn sie einsehen würden, dass es verschiedene arten von humor gibt und geben muss.

# In America, the cheese is dead

The French like the taste before safety. Americans want safety before the taste.

# How Capitalism Explains Why Processed Food is Bad For You | rottenindenmark

# This Pizza Box Will Change Our Lives Forever – Cheezburger

„Oh, come on! One slice each?“

Kommentierter Lesestoff vom 03. Juli 2013

Prism, Tempora. Habe ich eine Meinung? Ja und nein. Ja, natürlich. Permanente anlassunabhängige Überwachung einer nicht näher definierten Masse, also Vorratsdatenspeicherung, halte ich für ein absolut unverhältnismäßiges Mittel der Verbrechensbekämpfung. Von den Nebeneffekten (z. B. Wirtschaftsspionage) einmal ganz zu schweigen. Natürlich ist im Bereich der digitalen Kommunikation vieles möglich – Google demonstriert das mit personalisierten Suchergebnissen etc. wunderbar – allerdings schießt die Vorratsdatenspeicherung weit über das Ziel hinaus. Warum? Darum zum Beispiel:

# Simple Sachen – Massenüberwachung ist falsch positiv

Betrachtet man aber die Gesamtbevölkerung als verdächtig, überwacht die Kommunikation von allen und speichert von jedem Fingerabdrücke und Bewegungsprofile, so wird man damit einige wenige Terroristen entdecken können, aber eine Großzahl falsch positiver Gefährder fabrizieren, also völlig harmloser Bürger, die vom Staat zu Unrecht als Gefahr gesehen werden.

Dennoch macht es mir Mut, dass sich solche Dinge gerade eben nicht mehr ohne weiteres vor der Öffentlichkeit verstecken lassen und auch gerade deshalb habe ich keine Lust, die Wände meiner Wohnung mit Alufolie zu tapezieren oder klingonisch zu chatten (frei nach Sascha Lobo), mich in meinem digitalen Leben einschränken zu lassen.

# We are vulnerable by choice | anmut und demut

Was wir getan haben, war richtig. Emails nicht zu verschlüsseln ist in richtig. Ins Internet zu schreiben ist gut. Im Internet zu flüstern ist schön und wahr. Dies ohne Verdachtsmoment abzuhören ist falsch und verwerflich und häßlich. Und es gehört verboten und bestraft. Aber. Wenn wir selber darauf reagieren und unser Handeln möglichen Verfehlungen anderer – und sei es auch Staatsdiener – anpassen, dann machen wir uns selbst unfreier.

Nicht ganz unpassend dazu:

# Diese jungen Leute – Klaus Stuttmann Karikaturen

Das_Nuf über Berlin, meine geliebteste Heimatstadt, die ich zum Glück noch nie länger als drei Jahre verlassen musste.

# Berlin, mein schmuddeliger Freund | Das Nuf Advanced

Berlin ist für mich ein schmuddeliger Freund, den ich sehr gerne habe. Berlin ist für mich so unverstellt, dass ich mich ermutigt fühle auch so sein zu können wie ich mich fühle – wie ich bin. Berlin ist wie ein Freund, der einen gerne hat, auch wenn man gerade erst aufsteht, die Haare zu Berge stehen und man dringend mal Zähne putzen müsste.

Heinz Kamke liest und kommentiert Steffen Simon in seiner unnachahmlichen Art, was soll man dazu noch sagen.

# Der diskrete Charme der Meinungseinfalt | angedacht

Gerade jener föderale Charme, den die dritten Programme in der letzten Rechteperiode sonntags ausgespielt hätten, verlieh der Bundesligaberichterstattung eben dies: Charme. Er gab mir – leicht zeitversetzten Sportsendungen sei Dank – die Möglichkeit, einen fragwürdigen Elfmeterpfiff bei, sagen wir, Gladbach gegen Wolfsburg aus nordrhein-westfälischer wie auch aus niedersächsischer oder zumindest NDR-Perspektive bewertet zu sehen, oder auch nur von zwei mehr oder weniger neutralen Berichterstattern aus Bayern und Baden-Württemberg, die die Szene dennoch unterschiedlich beurteilten. Und er gab mir, ja, auch das, die Gelegenheit, mich ob der völligen Fehlinterpretation beim MDR zu ereifern.

Wäre ich kompetent, hätte ich Herrn Neururer womöglich vor Kurzem so geantwortet:

# On the Pitch | It’s starting to become a trend that managers get…

Buying the best players and keeping them fit and happy is no longer enough. Somewhere in your coaching staff there must be someone who has an idea about increasing the odds of scoring chances through movement of ball and players relative to the opposition. And then there has to be someone who knows how to design practice sessions that teach the application of that idea to the players. That’s the edge that differentiates the big spenders now and what enables small clubs to hang with the rest.

Und zum Schluss die Devise: Was ich selbst fabriziere, schalte ich auch selbst ab.

# Lockdown – Marco.org

We need to keep pushing forward without them [Google, Facebook and Twitter], and do what we’ve always done before: route around the obstructions and maintain what’s great about the web. Keep building and supporting new tools, technologies, and platforms to empower independence, interoperability, and web property ownership.

Lesestoff vom 12. April 2013

  • Tom Bissell reviews Spec Ops: The Line and explores the reasons why we play shooter games. – Grantland

    Unlike most shooters, Spec Ops: The Line wonders what kind of person likes virtual killing enough to spend hours engaged in it. It bothers to ask, "Aren't we all a little sick and crazy to want this?" That this is a genuinely provocative thing for a shooter to do probably says more about shooters than it does about Spec Ops: The Line.

    nur interessehalber ein (in internetzeitrechnung ur-) älteres review zu spec ops: the line und ein reminder für eine überlegung, wie ich den kindern erklären soll, warum menschen spiele spielen, in denen sie hunderte menschen töten, ohne dabei wahnsinnig zu werden.

  • Google Public Policy Blog: Plan your digital afterlife with Inactive Account Manager

    We hope that this new feature will enable you to plan your digital afterlife — in a way that protects your privacy and security — and make life easier for your loved ones after you’re gone.

    wann wird der dienst wieder eingestellt?

  • “Das ist Fußball” | catenaccio

    Es ist inzwischen 22:54 Uhr. Das Spiel sollte offiziell gegen 22:30 Uhr enden. Craig pfeift noch einmal an, aber die Luft ist raus. Der BVB schafft es in den verbleibenden 90 Sekunden nicht, den Ball nochmal vors Tor zu bringen. 1:1 der Endstand. Malaga zieht ins Halbfinale ein.

    wunderbares was wäre wenn und die antwort muss lauten: videobeweis machts auch nicht besser.

  • Rockstar Games veröffentlicht offizielle Playlisten von Grand Theft Auto für Spotify und iTunes
  • Alemannia’s aimlessness is only Sparta the problem

    The Klingenberg power station was still chuffing away in the distance, but even the plumes of steam that permanently pour out of the huge chimneys there, disseminating over the Spree and the high rise flats to the north, seemed to be a bit half arsed, as if they were also just going through the motions.

    ja, es geht um fußball. in berlin. und erinnerte mich an den tag, als #kind1 gegen bau-union spielte, von deren platz aus man ebenfalls das kraftwerk sieht, allerdings war es wunderbar warm für einen samstag morgen ende september und es strahlte die sonne und das team des kindes gewann, nur nicht zu null.

  • Pressure Cooker

    What’s the worst thing that can happen in a pressure cooker?

    schlimmer als erbsensuppe an den küchenwänden kann es doch gar nicht mehr kommen, oder?

  • Slender: The Arrival | Superlevel

    Slender: The Arrival ist zweifelsohne ein sehr gruseliges Spiel. Doch es fühlt sich wie ein Map-Pack für “Slender: The Eight Pages” an, statt wie eine eigenständige Horrorgeschichte – ein ärgerliches und unglaublich furchterregendes Map-Pack.

  • Theorie und Praxis Internet | Das Nuf Advanced

    Aber gerade habe ich das Gefühl, dass man auch gut kündigen könnte, um ausreichend Zeit zu haben all die Details mit dem internetfähigen Kind zu besprechen. Doch: wer hütet so lange die anderen Kinder?

    kinder und internet, ein weites feld. über probleme, gefahren etc. zu reden, dürfte ein guter anfang sein. die illusion, die kids vor dem, was da ist, fern halten zu können, habe ich allerdings begraben und da sind wir wieder beim reden.

Lesestoff vom 23. März 2013

  • Unsere Mütter, unsere Fehler

    wir sind irre klug und verfügen über die Geduld und die Konzentration, um– oh, schaut Euch diese niedlichen Katzenbabys an!

  • Writing Gears of War Was More Like Journalism Than Fiction | Game|Life | Wired.com

    There’s an obvious parallel between writing games and writing fiction, in that you’re dreaming up worlds and people. But on a deeper level, the process is more like journalism. You simply have to be there—to live there, at least for a while—before you can conjure it in language and make it feel true.

  • Your favorite Thursday sandwich – Marco.org

    This is why it’s so important to keep as much of your data as possible in the most common, widespread, open-if-possible formats, in local files that you can move, copy, and back up yourself. And if you care about developing a long-lasting online audience or presence, you’re best served by owning your identity as much as possible.

    das ist sicher richtig, allerdings ist es meist einfacher, sich bedienen zu lassen (und dann auch noch kostenlos), als sich selbst zu kümmern. auch ein selbstgehostetes wordpress-blog ist nicht unbedingt die große freiheit (und einfach ist es im prinzip auch nicht), allerdings hat man vollen zugriff auf seine daten und kann im zweifel selbst entscheiden, ob man abschaltet oder nicht.

  • When You Really Live In Berlin – was?

Lesestoff vom 14. März 2013

natürlich das offensichtliche.

  • Thread: Goodbye Google Reader

    Next time, please pay a fair price for the services you depend on.

    ja, könnte sein, dass dave winer recht hat. wobei ich mich nicht als abhängig vom googlereader bezeichnen würde, aber nun feststellen muss, dass die einfachheit und kostenlosigkeit desselbigen zu einem ordentlichen mangel an alternativen geführt hat.

  • Google Reader shutting down July 1 – Marco.org

    Now, we’ll be forced to fill the hole that Reader will leave behind, and there’s no immediately obvious alternative. We’re finally likely to see substantial innovation and competition in RSS desktop apps and sync platforms for the first time in almost a decade.

  • Official Blog: A second spring of cleaning

    We launched Google Reader in 2005 in an effort to make it easy for people to discover and keep tabs on their favorite websites. While the product has a loyal following, over the years usage has declined. So, on July 1, 2013, we will retire Google Reader. Users and developers interested in RSS alternatives can export their data, including their subscriptions, with Google Takeout over the course of the next four months.

    absehbar, aber für mich unverständlich. natürlich, nutze ich den reader schon seit gefühlten tausend jahren, nachdem bloglines nicht mehr so wollte, wie ich das will. keine ahnung, warum google rss nicht mag, aber das ist auch nebensächlich, ich halte es für praktisch und jetzt wird man wohl oder übel alternativen finden müssen. vor allem meine lieblingsapp: reeder.

  • NetNewsWire Cloud | Bitsplitting.org

    By implementing a suitable syncing API for RSS, and implementing a reasonably useful web interface, Black Pixel could establish NetNewsWire Cloud as the de facto replacement for Google Reader. Charging a reasonable fee for this service would likely inoculate it from the risk of sudden termination, and it would doubly serve to provide the very service that NetNewsWire needs to thrive on the desktop and on iOS.

    from Marco.org