Kommentierter Lesestoff vom 25. Juni 2013

Und Tschüss, Sommer 2013, waren drei, vier schöne Tage mit dir. Und jetzt wieder weiter mit Regen, dazu Kerzenschein, ein nettes Getränk und eine gut gefüllt Leseliste: Hallo, Herbst 2013.

Die Bayern haben einen neuen Trainer, Pep Guardiola schlich sich klamm und heimlich durch die Hintertür herein und wird in Ruhe seine Arbeit machen können, ohne Medienrummel und so. Nicht. Wobei ich mich frage, ob ein Land, in dem solche Interviews (Peter Neururer sagt zwei Mal „Schwachsinn“ 1|2) produziert werden , überhaupt bereit ist für einen wie Guardiola?

# Pep Guardiola: Der Oberbayer | Sport | ZEIT ONLINE

Schon seit Monaten, sagt Sala i Martín, erkunde sein Freund seine neue Heimat. Wie ein Ethnologe studiert Guardiola die Videos von Bayern München. Er lässt die Spiele von Kameras unter dem Stadiondach aus der Vogelperspektive filmen, um die Bewegungen der Mannschaft, die Löcher in der Abwehr, die Fehler im Angriff zu erkennen. Er hat für seine neue Elf schon wieder Manöver im Kopf, an die noch niemand denkt.

# Pep Guardiola vorm Dienstantritt – Zweifler aus Santpedor – Sport – Süddeutsche.de

Er ist ein großer Zweifler. Das erzählen seine Freunde. Er ist einer, der methodisch zweifelt, der jeweils schlaflose Nächte hatte, wenn er im Kopf die Kreise neu vermass. Nie war er sich sicher. Auch nach vielen Trophäen nicht. Und das war einer der Gründe seines Erfolgs: diese ständige, besessene, zuweilen nervtötende Suche nach der Planbarkeit eines unplanbaren Spiels.

Und was wird eigentlich aus dem zwar gut aussehenden aber fußballerisch eher staksig dafür aber effektiv daher kommenden Mario Gomez, wenn der FC Bayern so einen intelligenten und eleganten Trainer hat?

# Mario Gomez – Zum blonden Engel

Wenn der Ball von Ribéry auf Gomez geht, kommt er mir vor, als würde er während des Passes schrumpfen: das kann doch nicht das gleiche Objekt sein, das sich vom einen so willenlos und hingebungsvoll schmeicheln lässt, und beim anderen plötzlich aussieht wie die Nähnadel in der Hand eines Donnerriesen.

Jugendarbeit war ein wichtiges Thema für Pep Guardiola beim FC Barcelona, womöglich ist er der Heiland, der auch den DFB inspirieren kann? Ich bin da pepsimistisch.

# DFB-Nachwuchsteams: Deutschland – null Punkte! – Fußball – FAZ

Bis heute ist jedoch nicht klar, woran sich die Nachwuchsarbeit beim DFB eigentlich orientiert.

Überraschender Schachzug von Google und die FAZ findet es natürlich gemein, dass der böse Großkonzern sich hier kostenlos am Kapital der Verlage bedient, ohne monetäre Gegenleistung, versteht sich. Was sind schon echte Leser wert? Und wieviel Geld verdient man mit „ins Internet rein schreiben“?

# Internet-Law » Google reagiert auf das Leistungsschutzrecht

Wegen der bestehenden Rechtsunsicherheit hat Google jetzt reagiert und bekannt gegeben, dass der Dienst Google News ab dem 01.08.2013 nur noch die Inhalte derjenigen Verlage anzeigen wird, die mittels eines von Google neu eingerichteten Bestätigungssystems der Darstellung ihrer Inhalte bei Google News ausdrücklich zustimmen.

Dafür spendiert uns Google womöglich einen Dienst, den man in drei, vier Jahren wieder abschalten wird.

# Google Mine

Google prepares a new service that’s called Google Mine. It’s integrated with Google+ and it’s a way to keep track of the items you own or you’d like to have and share some of them with your circles. Right now, the service is tested internally at Google.

Und sonst noch ganz wichtig:

# Adieu, 1-Cent-Münzen! Warum uns dm heimlich “Rundungsrabatt” gibt | Supermarktblog

Mehr Münzen kosten auch mehr Geld.

# Interactive iOS 7 Demo/Simulator | Recombu Mobile

Browse the updated apps to explore our iOS 7 demo /caschy

# Games with Purpose

Games with Purpose was created to showcase the best games that do more than just entertain.

# Marusha, Merkel und das deutsche Problem

“Marusha, wussten Sie, dass Merkel Plockwurst als brühpolnisches Sternzeichen hat?” – ”Nein, das wusste ich nicht, aber Plockwurst ist das beste Tierkreiszeichen überhaupt. Und was ist eigentlich ihr Aszendent? Der ist jedenfalls auch der coolste.”

Kleine Leute in Aspik

pixel people

Ganz langsam geht es los, der Bürgermeister hält eine Ansprache, begrüßt den ersten Bürger, der sein kleines, beschauliches Häuschen beziehen darf, aus dem später Reihenhäuser werden, Hochhäuser, Wolkenkratzer, vielleicht sogar Raumschiffe, die über der Stadt schweben und deswegen kein wertvolles Land mehr besetzen, die ersten Steuern werden eingetrieben und reinvestiert, denn ohne eingetriebene Steuern kann man kein Land kaufen und kein Land kaufen zu können, macht vor allem den Bürgermeister wahnsinnig („All buildings are idle!“ ist das neue „Ohne Moos nix los!“) und dann schreit er dich an, womöglich schickt er seinen Sheriff vorbei („Mayor + Mayor = Sheriff“) der, niedlich wie so ein kleiner Bit-Kumpel nun mal ist, sanft für Law & Order sorgt. Dass die Bäume dir Geld bringen, erscheint dir anfänglich ein wenig unsinnig, machen die echten, die in deinem Garten stehen, doch eher Arbeit, als dass sie dir dabei helfen, Land zu kaufen und Land zu kaufen und Land zu kaufen und Land zu kaufen, aber sie helfen dir dabei, Geld zu verdienen, damit du Land kaufen kannst und Land kaufen und Land kaufen und Land kaufen.

Pixel People

Macht Arbeit und hält vom Leben ab. Na und?

 

Auswärtsspiel | 30. Januar 2013

  • Trainer Baade » Ein bisschen Liebe mit jedem Pass

    Ein kleines bisschen Liebe also mit jedem Pass an den Mitspieler — oder zumindest die Sicherung der Abwesenheit negativer Gefühle, körperlicher Schmerzen gar. Kein Wunder also, dass beim FC Barcelona im Team so gute Stimmung herrscht. Bei jenen Passfestivals, welche die Spieler in jeder Partie zelebrieren, versichert man sich ausreichend oft und häufig der gegenseitigen Zuneigung. Was sicher auch gegen das Auftreten von „Neid und Missgunst“ schützt.

  • Pep Guardiola: football’s most wanted – FT.com

    The doubters’ argument rests on the notion that he was lucky at Barcelona to have stumbled upon a spectacularly talented set of players. “With that lot, who couldn’t succeed?” goes a familiar jibe in football circles. Yes, but the core of the team he inherited had done nothing for two years and there are other clubs with excellent individuals, notably Manchester City and Real Madrid, who have not come close to Barcelona’s achievement in terms of beauty of spectacle or sheer efficacy. In the four years during which Guardiola won 14 trophies, Real Madrid won two.The truth is Guardiola did pull off an astonishing feat at Barcelona. He achieved what every coach at every level knows to be the true measure of success: he extracted the very best from what he had and, almost beyond imagination, he made his players even better. Lucky Bayern. He’ll do it again.

  • Sergio Busquets: measuring his real value | Thore Haugstad –

    “He is the first to get the team moving. When he plays, the football is more fluid. With Busquets in the team, our football is better.”

  • Frau Guttenbergs Nichten: Wie man den Feminismus und den Netzdiskurs ruiniert – Deus ex Machina – F.A.Z.-Community

    Je nachdem, wie man Sexismus definiert und zuweist, ist es ein leichtes Mittel, um Gegner damit auszugrenzen und sich selbst auf der richtigen Seite zu verorten, solange das Thema heiss ist. […] Das Netz und das Thema hätten etwas Besseres verdient.

    überhaupt: differenzierung, mein lieblingsthema. die meisten der #aufschrei-geschichten, die ich gelesen habe, haben mich nachdenklich gemacht. machst du das auch? bist du auch ein kleiner sexist? etc. darum sollte es doch gehen. mann fässt sich an die eigene nase, versucht, seinen blickpunkt zu ändern, sich zu hinterfragen, womöglich wird er sich ändern oder zufrieden sein, nicht dazu zu gehören. wenn ich den meisten links im text folge, wird mir angesichts des strebens nach deutungshoheit und der undifferenziertheit eher übel, als das ich mich hinterfrage, schotten dicht und schluss. ja, das hat das thema eben gerade nicht verdient.

  • Es wird aufgeschrien | anmut und demut –

    Wie auch bei vielen anderen Gender-Themen sind wir Männer schlicht in der argumentativ schlechteren Ecke. Und das ziemlich sicher zu Recht. Nicht nur leiden wir kaum bis gar nicht unter Sexismus und Belästigung; ich für meinen Teil kann das zumindest behaupten. Wir sind ja auch auch noch das Diskrimierende und Belästigende-Geschlecht. Wir sind im Grós die, die Macht zu Ungunsten anderer ausüben. Da läßt sich schlecht argumentieren, sogar gegen „die männliche Position“. Was aber noch viel schwerer wiegt: Wir haben ja schlicht keine Modernisierungsbewegung, die in ihrer Ausdifferenzierung der Ideen vergleichbar mit dem Feminismus wäre. Wir haben schlicht weniger Überbau, von dem aus wir in einem solchen Diskurs aus agieren könnten.

  • Androgyn ist besser | Pobplog

    Tocotronic im Gepräch über Hallgeräte, Antiauthentizismus und ihr neues Album “Wie wir leben wollen”

    ehrlich? ernsthaft?

  • Here are the iOS games nominated the 2013 Independent Games Festival | Touch Arcade – hundreds!