Musik hören heute 

Techniktagebuch – Sommer 2015 – Spotify und Persönlichkeitsspaltung

Immerhin ist der Trend zu erkennen, dass nur noch wenige Künstler rein gar ratz-fatz überhaupt nicht auf Spotify sind. Das erschien mir am Anfang sehr bizarr – etwa so, wie man sich totalitäre Staaten vorstellt, wenn jemand, den gestern noch alle kannten und bejubelten, plötzlich von einem Tag auf den andern verschwunden ist und niemand je von ihm gehört hat.

Es wäre doch auch wirklich viel zu einfach, wenn es alles und jeden Künstler bei spotify gäbe. Oder Apple Music. Und wie sie nicht alle heißen. Und manche Künstler wollen auch gar nicht gestreamt werden.

 

Links vom 16. August 2013

# Anthony S. Karen: A photojournalist’s unrestricted access to the Ku Klux Klan (PHOTOS).

A Day in the Life of the Ku Klux Klan, Uncensored

/via kottke.org

# die hellsten köpfe sagen „fickgesicht“ und nicht „hinterfotziges arschloch“ – wirres.net

dem niveau der diskussion die matussek und fleischhauer hier anzuschieben versuchen, wäre enorm geholfen, wenn sie einsehen würden, dass es verschiedene arten von humor gibt und geben muss.

# In America, the cheese is dead

The French like the taste before safety. Americans want safety before the taste.

# How Capitalism Explains Why Processed Food is Bad For You | rottenindenmark

# This Pizza Box Will Change Our Lives Forever – Cheezburger

„Oh, come on! One slice each?“

(Un-)Kommentierter Lesestoff vom 14. Juni 2013

Mangels Zeit Schreibmotivation einfach mal so dahinzitiert. Weil ich es kann. Und Sie können lesen. Toller Deal.

# Sascha Lobo über Prism und Überwachung im Netz

Grundrechte nach eigenem Gusto zu interpretieren, gegeneinander auszuspielen oder eben für weniger wertvoll zu erklären, ist streng genommen ein Zeichen von Verfassungsfeindlichkeit.

# Mein Deal mit Viagogo – JP4sport

Wer bei Viagogo eine Karte kauft, muss mit unkonventionellen Praktiken rechnen. Ein Selbstversuch in Dortmund, der fast im Handgemenge endet.

# Die erschreckendsten Hits der 90er | Malte Welding

Während viele der schlechtesten Hits der 80er in ihrem Dilettantismus auch etwas Rührendes hatten, fehlt dieser Auswahl der schlechtesten Hits der 90er auch nur der kleinste Funken Inspiration und Leidenschaft.
Die Hits der 80er hatten kein Hirn, die Hits der 90er kein Hirn und kein Herz.

# Collection directly from the servers | anmut und demut

Für jeden Dienst, den ich bei einem Netz-Konzern nutze, muss ich einen PlanB in der Hinterhand haben. Alle relevaten Daten muss ich im Zweifel umgehend runterladen können. Nehmt alles mit, was euch nutzt, gebt nichts zurück. Spiel nicht mit den Krawattenträgern! Und das geht nur mit Open-Source und eigenen Lösungen. Mündigkeit im Zeitalter des Internet heißt im Zweifel: Linux beherrschen, Programmieren können. Alle anderen sind ausgeliefert. Das ist hart und leider immer noch ziemlich elitär. Aber es dürfte trauriger Weise die Wahrheit sein.

# Saturday Morning Breakfast Cereal

So the princess kissed the frog.

# Willmanns Kolumne: Eine Kleingartenanlage mit zwei Toren – Tagesspiegel

Der Platz mit Unterklassencharme, wenige erregte viktorianische Vereinsmuftis huschten durchs Bild. Keine Ahnung, warum nicht ganz Tempelhof und Lichterfelde auf den Beinen war, um der neuen Berliner Fußball-Macht zu huldigen. Vielleicht liegt’s daran, dass beide Vereine sich erst eine Woche später offiziell das Jawort gaben? Oder weil in der Kleingartenanlage nebenan der Klingone Ronald McDonald zum Umsonstsaufen geladen hatte? Immer diese Außerirdischen! Fragt mich nicht, was der Verein künftig in der Regionalliga veranstaltet.

Auswärtsspiel | 30. Januar 2013

  • Trainer Baade » Ein bisschen Liebe mit jedem Pass

    Ein kleines bisschen Liebe also mit jedem Pass an den Mitspieler — oder zumindest die Sicherung der Abwesenheit negativer Gefühle, körperlicher Schmerzen gar. Kein Wunder also, dass beim FC Barcelona im Team so gute Stimmung herrscht. Bei jenen Passfestivals, welche die Spieler in jeder Partie zelebrieren, versichert man sich ausreichend oft und häufig der gegenseitigen Zuneigung. Was sicher auch gegen das Auftreten von „Neid und Missgunst“ schützt.

  • Pep Guardiola: football’s most wanted – FT.com

    The doubters’ argument rests on the notion that he was lucky at Barcelona to have stumbled upon a spectacularly talented set of players. “With that lot, who couldn’t succeed?” goes a familiar jibe in football circles. Yes, but the core of the team he inherited had done nothing for two years and there are other clubs with excellent individuals, notably Manchester City and Real Madrid, who have not come close to Barcelona’s achievement in terms of beauty of spectacle or sheer efficacy. In the four years during which Guardiola won 14 trophies, Real Madrid won two.The truth is Guardiola did pull off an astonishing feat at Barcelona. He achieved what every coach at every level knows to be the true measure of success: he extracted the very best from what he had and, almost beyond imagination, he made his players even better. Lucky Bayern. He’ll do it again.

  • Sergio Busquets: measuring his real value | Thore Haugstad –

    “He is the first to get the team moving. When he plays, the football is more fluid. With Busquets in the team, our football is better.”

  • Frau Guttenbergs Nichten: Wie man den Feminismus und den Netzdiskurs ruiniert – Deus ex Machina – F.A.Z.-Community

    Je nachdem, wie man Sexismus definiert und zuweist, ist es ein leichtes Mittel, um Gegner damit auszugrenzen und sich selbst auf der richtigen Seite zu verorten, solange das Thema heiss ist. […] Das Netz und das Thema hätten etwas Besseres verdient.

    überhaupt: differenzierung, mein lieblingsthema. die meisten der #aufschrei-geschichten, die ich gelesen habe, haben mich nachdenklich gemacht. machst du das auch? bist du auch ein kleiner sexist? etc. darum sollte es doch gehen. mann fässt sich an die eigene nase, versucht, seinen blickpunkt zu ändern, sich zu hinterfragen, womöglich wird er sich ändern oder zufrieden sein, nicht dazu zu gehören. wenn ich den meisten links im text folge, wird mir angesichts des strebens nach deutungshoheit und der undifferenziertheit eher übel, als das ich mich hinterfrage, schotten dicht und schluss. ja, das hat das thema eben gerade nicht verdient.

  • Es wird aufgeschrien | anmut und demut –

    Wie auch bei vielen anderen Gender-Themen sind wir Männer schlicht in der argumentativ schlechteren Ecke. Und das ziemlich sicher zu Recht. Nicht nur leiden wir kaum bis gar nicht unter Sexismus und Belästigung; ich für meinen Teil kann das zumindest behaupten. Wir sind ja auch auch noch das Diskrimierende und Belästigende-Geschlecht. Wir sind im Grós die, die Macht zu Ungunsten anderer ausüben. Da läßt sich schlecht argumentieren, sogar gegen „die männliche Position“. Was aber noch viel schwerer wiegt: Wir haben ja schlicht keine Modernisierungsbewegung, die in ihrer Ausdifferenzierung der Ideen vergleichbar mit dem Feminismus wäre. Wir haben schlicht weniger Überbau, von dem aus wir in einem solchen Diskurs aus agieren könnten.

  • Androgyn ist besser | Pobplog

    Tocotronic im Gepräch über Hallgeräte, Antiauthentizismus und ihr neues Album “Wie wir leben wollen”

    ehrlich? ernsthaft?

  • Here are the iOS games nominated the 2013 Independent Games Festival | Touch Arcade – hundreds!

 

Auswärtsspiel | 25. Januar 2013

verdienter gewinner des sportblogger-awards 2012. reinhörbefehl!!!einself!

  • Benno Heussen: “Im Schönfelder gibts das Wort Gerechtigkeit nicht”. Interview mit Herbert Rosendorfer – Merkur. Blog der deutschen Zeitschrift für europäisches Denken

    im Schönfelder gibts das Wort Gerechtigkeit nicht, das müsste irgendwo zwischen »Geräusche« und »Gericht« stehen – da finden Sie aber nichts. Gerechtigkeit hat mehr mit der juristischen Fantasie zu tun, als mit der juristischen Dogmatik.

  • Gamers are the ultimate trolls – The Astronauts –

    Can you guess what’s doubling game budgets and development time? It’s not technology. It’s not “finding the fun”. It’s not asset creation. It’s you and me, the gamers, the ultimate trolls.

  • “Es gibt auch keine Philosophie” – hertha-blog.de

    Es gibt auch keine Philosphie in dem Sinne. Das ist ja ein richtiger Teufelskreis. Die momentane Mannschaft hat nicht die Qualität, in der Bundesliga eine gute Rolle zu spielen. Das heißt, es müssen neue, qualitativ hochwertige Spieler verpflichtet werden. Dazu fehlt das Geld. Es ist wirklich ein richtiger Schlamassel.

  • Let’s Player bei Domian – superlevel.de

    Laut eigener Aussage hat Dominiks Kanal 60.000 Abonnenten und er verdient durch Werbeeinnahmen auf YouTube monatlich 3.000 – 4.000 Euro. Das klingt ja erstmal recht beeindruckend, besonders wenn man sich das Alter vor Augen führt. (Ob diese Angaben der Wahrheit entsprechen, sei dahinstellt.) Das Problem: Dominik wird in den Kommentaren auf YouTube gemobbt, er ist verzweifelt.

  • REM’s „Losing My Religion“ shifted into a major scale – boingboing.net

    the song is just as familiar as always but the impact is utterly different

    rem, klingt komisch, ist aber so.