#Links | 29. August 2014

The world he wants to create is one where there would be no option to refrain from revealing to colleagues that you’ll have hemorrhoids surgery while on vacation; where girls going through puberty could only talk to their mothers about getting their periods in public; and where every time a potential romantic partner rejects you, it happens for all to see. Think of everyone who has ever kept a confidence you bestowed in a moment of need or vulnerability. All of them had this in common: They had something to hide.

Alle haben etwas zu verbergen und wenn es nur die Tatsache ist, dass man beispielsweise zwei private Handynummern hat, aus welchen Gründen auch immer. Das würde es in einer Welt ohne Privatsphäre nicht geben. Oder geben können. Am Ende würde die Aufgabe von Privatsphäre aber doch nur die voyeuristische Ader der Mitmenschen befriedigen, jeder als Wichsvorlage für den interessierten Nachbarn.
Does Randomness Actually Exist? – Pacific Standard: The Science of Society

Pick a number. Any number, one through 100. Got one? OK, so how did you pick it?
On playing Diablo for a very long time – Kill Screen – Videogame Arts &amp Culture.

It is a game of absolute maximalism—pus-filled hordes exploding in bloody pops as gold soars from my sword, stallions screaming, magic everywhere—while also being totally relaxing. It’s like dropping into the ocean and realizing that it is the exact same temperature as your body.
Robert Lustig: the man who believes sugar is poison | Life and style | The Guardian

„What they knew was, when they took the fat out they had to put the sugar in, and when they did that, people bought more. And when they added more, people bought more, and so they kept on doing it. And that’s how we got up to current levels of consumption.“ Approximately 80% of the 600,000 packaged foods you can buy in the US have added calorific sweeteners (this includes bread, burgers, things you wouldn’t add sugar to if you were making them from scratch).
Vernagelte Türen: Der Fall Zoe Quinn | Superlevel

Es ist schon erstaunlich, zu welch einer Energieleistung Menschen fähig sind, wenn es darum geht, eine andere Person fertig zu machen. Die Gamesbranche ist dabei lediglich ein Spiegel einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung und erscheint nur deshalb so krass, weil der Diskurs nach wie vor von aufbegehrenden jungen Männern diktiert wird, deren Rebellion der Konservierung eines isolierenden Ist-Zustands gilt.
ISIS as Start-Up: Explosive Growth, Highly Disruptive, Super-Evil — Matter — Medium

#Links | 06. September 2013

# How to remain secure against NSA surveillance | Bruce Schneier | World news | theguardian.com

Trust the math. Encryption is your friend. Use it well, and do your best to ensure that nothing can compromise it. That’s how you can remain secure even in the face of the NSA.

# What Is A Video Game?

The internet contains many helpful forum posts and comments from friendly people who are eager to explain exactly what video games are. Their insight is usually framed in the context of, „That thing you like isn’t really a video game, because I don’t enjoy it.“

# Bayerische Verhältnisse by Klaus Katzenbach The Next Bryk Thing // Ausgewählte Storys aus der Sportwelt

Europäischer Profifußball ist der lukrativste Sport der Welt. Dabei hat er keine Mechanismen, um immer größere Dominanz der Topclubs zu verhindern – im Gegenteil. Statt „Financial FairPlay“ auf den Leim zu gehen, sollten Fans sich nicht alles gefallen lassen.

# Fußballmanagement – Die dunkle Seite der Bundesliga – manager-magazin

Weil viele Manager mehr in ihr kickendes Kapital investieren, als sie sich leisten können, umdribbeln sie die Insolvenzordnung und bandeln mit halbseidenen Partnern an. Tiki-Taka auf dem Platz, aber Tricki-Taka im Büro.

(Un-)Kommentierter Lesestoff vom 14. Juni 2013

Mangels Zeit Schreibmotivation einfach mal so dahinzitiert. Weil ich es kann. Und Sie können lesen. Toller Deal.

# Sascha Lobo über Prism und Überwachung im Netz

Grundrechte nach eigenem Gusto zu interpretieren, gegeneinander auszuspielen oder eben für weniger wertvoll zu erklären, ist streng genommen ein Zeichen von Verfassungsfeindlichkeit.

# Mein Deal mit Viagogo – JP4sport

Wer bei Viagogo eine Karte kauft, muss mit unkonventionellen Praktiken rechnen. Ein Selbstversuch in Dortmund, der fast im Handgemenge endet.

# Die erschreckendsten Hits der 90er | Malte Welding

Während viele der schlechtesten Hits der 80er in ihrem Dilettantismus auch etwas Rührendes hatten, fehlt dieser Auswahl der schlechtesten Hits der 90er auch nur der kleinste Funken Inspiration und Leidenschaft.
Die Hits der 80er hatten kein Hirn, die Hits der 90er kein Hirn und kein Herz.

# Collection directly from the servers | anmut und demut

Für jeden Dienst, den ich bei einem Netz-Konzern nutze, muss ich einen PlanB in der Hinterhand haben. Alle relevaten Daten muss ich im Zweifel umgehend runterladen können. Nehmt alles mit, was euch nutzt, gebt nichts zurück. Spiel nicht mit den Krawattenträgern! Und das geht nur mit Open-Source und eigenen Lösungen. Mündigkeit im Zeitalter des Internet heißt im Zweifel: Linux beherrschen, Programmieren können. Alle anderen sind ausgeliefert. Das ist hart und leider immer noch ziemlich elitär. Aber es dürfte trauriger Weise die Wahrheit sein.

# Saturday Morning Breakfast Cereal

So the princess kissed the frog.

# Willmanns Kolumne: Eine Kleingartenanlage mit zwei Toren – Tagesspiegel

Der Platz mit Unterklassencharme, wenige erregte viktorianische Vereinsmuftis huschten durchs Bild. Keine Ahnung, warum nicht ganz Tempelhof und Lichterfelde auf den Beinen war, um der neuen Berliner Fußball-Macht zu huldigen. Vielleicht liegt’s daran, dass beide Vereine sich erst eine Woche später offiziell das Jawort gaben? Oder weil in der Kleingartenanlage nebenan der Klingone Ronald McDonald zum Umsonstsaufen geladen hatte? Immer diese Außerirdischen! Fragt mich nicht, was der Verein künftig in der Regionalliga veranstaltet.