Michael Kenna, A Taste of Paradise

“I walked for two days,” explains Michael Kenna. “The sun shined, then came the clouds, bringing along rain and reduced vision. Then, the clouds generously opened, revealing the most majestic view, the famous sea of clouds. They moved, sank, rolled, hid, and then let massive granite sculptures, rocky walls, trees, and valleys appear. A taste of Paradise. Magic granted, magic taken away. That’s how Huangshan is, unpredictable and uncontrollable, like life.”

Michael Kenna, Huangshan: The Yellow Mountain

cat person

By her third beer, she was thinking about what it would be like to have sex with Robert. Probably it would be like that bad kiss, clumsy and excessive, but imagining how excited he would be, how hungry and eager to impress her, she felt a twinge of desire pluck at her belly, as distinct and painful as the snap of an elastic band against her skin.

Cat Person – The New Yorker

Missverständnisse. Überall nur Missverständnisse.

netzneutralität

The internet without Net Neutrality isn’t really the internet. Unlike the open internet that has paved the way for so much innovation and given a platform to people who have historically been shut out, it would become a closed-down network where cable and phone companies call the shots and decide which websites, content or applications succeed.

Net Neutrality: What You Need to Know Now

erst dort, dann hier. das ist die goldene regel.

erkenntnisse

schreiben ist denken.

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in vergangener zeit war denken eine phantasiewelt. heute lese ich zeitung und versinke in der realität. das letzte buch, dass ich las, liegt noch unausgelesen auf dem kindle.

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keine ahnung, wann ich zuletzt überhaubt etwas wirklich zuende gemacht habe.

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ziemlich unbestimmt. faserig. zerfahren.

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meine lieblingswelt ist virtuell.

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ich weiß noch, wie ich zum ersten mal ein spiel auf einem computer gespielt habe. „blockout“. faszinierend. später dann „prince of persia“, „zak mccracken“, „day of tentacle“. was weiß ich. „doom“ veränderte alles. hab deswegen essen anbrennen lassen und alpträume bekommen. manchmal glaube ich, dass ich lieber eine geschichte selbst virtuell durchspielen würde, als sie zu lesen. computerspiele können kunst sein? aber bitte gerne. und wir reden nicht von „call of duty“.

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Pixelwelt statt Hyperrealismus

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vor zwei jahren sagte ich mal, dass ich immer noch nicht wüsste, was „mein ding“ sei. die eine sache, für die ich brenne. etwas, das mich nie loslässt, immer im hinterkopf wabert, auch wenn gerade anderes zu tun ist, das ständig gedanken auslöst, rastlos macht. inzwischen weiß ich es besser. computerspiele waren schon immer dieses ding. nur hab ich nie gut genug hingehört.